Da muss uns um die Zukunft nicht bange sein: Jugend forscht und Schüler experimentieren

Kristin Endter präsentiert Landrat Dohndorf ihre Untersuchungsergebnisse.
9. Regionalwettbewerb Nordthüringen unter der Schirmherrschaft von Landrat Rüdiger Dohndorf

Bevor die Verkündung von Auszeichnungen und Sonderpreisen in feierlicher Runde startete, nutzte Landrat Rüdiger Dohndorf die Präsentation der eingereichten Projekte in der Aula der Salzmann-Regelschule zu einem spannenden Rundgang. Fasziniert ließ er sich die Funktionsweise eine Antenne aus Glas oder auch die Befunde einer Untersuchung von PET-Flaschen auf ihre Hitzebeständigkeit von jungen Forschern erklären. Besonders positiv fiel ihm auf, dass die Naturwissenschaften zunehmend von den Mädchen erobert werden. Das sei eine begrüßenswerte Entwicklung, die gepflegt werden müsse, betonte er denn auch in seiner Rede zur Siegerehrung. „Die Naturwissenschaften schaffen den Wohlstand in einer Gesellschaft“, führte er aus, und so sei es besonders wichtig, bei Mädchen und Jungen Neugier zu wecken und die Lust auf Mathe, Bio, Physik und Chemie weiter zu nähren. Mit Blick auf die durchweg professionellen Projektpräsentationen der Jungforscher lobte Dohndorf, dass endlich einmal in der Bildungsdebatte die Vertreter des „oberen Endes der Skala“ im Fokus der Öffentlichkeit stehen und nicht immer nur über die Negativbeispiele berichtet wird. Eben solche Wettbewerbe wie „Jugend forscht“ liefern einen ganz entscheidenden Beitrag hierzu und aus diesem Grund dankte er auch allen Unterstützern und Sponsoren, Betreuern, Lehrern und Eltern und vergaß auch nicht, allen seinen Glückwunsch auszusprechen, die bereits durch die Teilnahme am Wettbewerb gewonnen hätten.

Sodann wurden die Preisträger zahlreicher Sonderpreise verkündet, so stifteten u.a. der Thüringer Philologenverband, der Lehrerverband und das Kultusministerium Geld- und Sachzuwendungen. Wettbewerbsleiterin Petra Kohlmann verteilte auch den Sonderpreis des Landrats nach fundiertem Juryvotum in drei von sieben Kategorien. Über eine kleine Finanzspritze freuten sich die jungen Forscher und Experimentierer: Julia Carolin Wölke und Jonas Pawelski („Den Düften auf der Spur“), Cornelius Pohl („Digitale drahtlose Datenübertragung“), Stefan Tomaschewski und Tobias Brühl („Feuererkennungsroboter“) sowie Vanessa Kowol, Antonia Naumann und Michelle Thude („Untersuchungen zum Rückstoßprinzip“).

Anschließend wurden die Preisträger des Regionalwettbewerbs verkündet, die dann zum Landesausscheid am 29. und 30. März in Jena mit ihren Projektergebnissen antreten.

Kategorie: Physik
Linn Bieske, "HF-Eigenschaften strukturierter Dünnfilmschichten auf Glas – Realisierung innovativer Antennen"

Kategorie: Chemie
Kristin Endter, "Thermische Analyse von PET-Flaschen mit Hilfe der Dynamischen Differenz Kalorimetrie"

Kategorie: Biologie
Sebastian Hottenrott, "Die Messung der zentralvenösen Sauerstoffsättigung und ihre Bedeutung in der Intensivmedizin"

Kategorie: Arbeitswelt
Andreas Riebisch und Karl Planke, "Projektierung einer Kleinwindkraftanlage für den Standort Ilmenau"
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