Die 25 in Thüringen

Das Planetarium in Jena ist 25 Meter im äußeren Durchmesser. (Foto: W. Don Eck)
 
25 Meter unter dem Oberkirchturm fließt die Elisabethquelle.
Der Allgemeine Anzeiger wird 25 Jahre. Doch was kann im ­Freistaat noch mit der Zahl 25 ­glänzen und hat dabei nicht Geburtstag?
Mehr als zehn Beispiele haben die ­Redakteure Simone Schulter, Thomas Gräser, ­Michael Steinfeld und Sandra Rosenkranz ­zusammengetragen.

1.
Das Planetarium in Jena ist 25 Meter im äußeren Durchmesser. Ende 1924 begann der Bau des Planetariums nach den Entwürfen der Architekten Schreiter & Schlag im damaligen Prinzessinnengarten. 1926 öffnete es seine Türen.

2.
In den Seitentälern der Saale gibt es noch alte Mühlen. 25 davon, vor allem Wassermühlen, verbindet der Mühlenradweg auf 80 Kilometern und führt dabei durch drei der schönsten Täler des Saalelandes. Manche Mühlen mahlen noch wie schon vor Jahrhunderten – die meisten sind aber bewirtschaftet und laden zu Rast und Erholung ein.

3.
Eine Besonderheit der Kurstadt Bad Frankenhausen ist der sich seit Jahrhunderten durch geologische Prozesse neigende Turm der im 14. Jahrhundert errichteten Oberkirche. 25 Meter unter dem Turm fließt die Elisabeth-Quelle. Sie versorgt die Therme mit dem nötigen Heilwasser.

4.
Zu den Attraktionen des Erfurter ­Weihnachts­marktes zählt die festlich ­beleuchtete ­Weihnachtstanne. Als Richt­größe für die T­anne gilt immer 25 Meter.

5.
Die westliche Röhre des Rennsteigtunnels der A71 misst 7916 Meter, die östliche 7878 Meter. Im Abstand von 300 Metern wurden 25 Querverbindungen als Fluchtwege ­zwischen den beiden Röhren in den Berg getrieben. Jede zweite ist befahrbar.

6.
Der „Auerworldpalast“ ist ein geflochtener ­Weidenrutenbau in ­Auerstedt, der einen Durchmesser von 25 Metern hat. Er ist eines der größten l­ebenden ­Naturbauwerke in ­Thüringen und wurde 1998 von 300 Helfern ­konstruiert. Jährlich im Frühjahr wird er beschnitten und treibt neu aus.

7.
Auch einige 25 Kilometer lange Wanderwege gibt es in Thüringen. Zu ihnen zählt unter anderem der Weg von „Bach zu Goethe“ – von Arnstadt nach Ilmenau. Der Talsperrenweg bei Zeulenroda-Triebes umrundet mit 25 Kilometern den Stausee. Und die gleiche ­Kilometerzahl misst auch der Wanderweg Zella-Mehliser-Runde.

8.
Der Drachenschwanz ist mit 225 Meter die längste Holzbrücke Europas. Die Fußgängerbrücke in Ronneburg führt über das Gessental. Ihre größte Höhe über dem Grund beträgt 25 Meter und ihre Breite ist 3 bis 4,30 Meter.

9.
Die Riege der ­25-Meter-Türme: Zu ihnen zählen unter anderem der Jenaer ­Forstturm sowie der Turm auf dem Bleßberggipfel im ­Thüringer Wald.

10. In der Barbarossahöhle ist der „Olymp“ 25 Meter hoch und damit der höchste Raum der Höhle.

11.
Im oberen Stadtteil von Orlamünde befinden sich die Reste der mittelalterlichen Burg. Erhalten geblieben ist von dieser 1115 erstmals erwähnten Burg als einziges Gebäude nur die Kemenate. Außerdem sind die Umfassungsmauern der Vorburg und die Schildmauer der Hauptburg mit einem romanischen Torbogen vorhanden. Die Kemenate Orlamünde ist ein romanischer Breitwohnturm mit 25 Meter Länge, 12 Meter Breite und 20 Meter Höhe (bis zur Dachtraufe). Als Entstehungszeit wird der Zeitraum 1050 bis 1070 angenommen.

12.
Ein Storchenhorst in Schmölln hat seinen Platz auf einer 25 Meter hohen Esse.

13.
Das „Viadukt“ am Dürrebachtal der Schmalspurtrasse hinter dem Weimarer Bahnhof ist 25 Meter lang. Das Material stammt aus dem Ehringsdorfer Travertin-Steinbrüchen.

14.
Imaginata-Box enthält 25 Experimente/Stationen. Kann man wohl ausleihen. Imaginata ist ein Stationenpark. Hier geht es um Vorstellungskraft und physikalische Gesetze.

15.
Die Voigt-Orgel der Andreaskirche 1987- fanden große Teile einer Orgel von Johann Georg Kummer / Dachwig aus dem Jahr 1787 Verwendung: der Orgelprospekt, die Balganlage und Windzuführung sowie ca. 30% der Orgelpfeifen. Die Orgel hat 2 Manuale, 25 klingende Register, mechanische Traktur und Registratur und ist gleichstufig gestimmt (440 Hz). Auch die Ratzmann-Knauf-Orgel in der Ballstädter Kirche besitzt 25 Register, zwei Manuale und Pedal.

16.
Eine erste Erwähnung auf dem Gebiet der Luftfahrt für Erfurt ist die naturwissenschaftliche Abhandlung über ein Luftschiff durch Karl Theodor von Dalberg aus dem Jahre 1785. In seinen Berechnungen kam er auf drei Größen. Sein kleinstes hatte die Maße von 90 Meter Länge und 19 Meter Breite, der von ihm bevorzugte Typ war 112 Meter lang und einen Durchmesser von 25 Meter. Am 23. Juni 1786 schrieb der Chronist Konstantin Beyer über den Aufstieg einer „Aerostatischen Maschine“: „Um 3 Uhr ging endlich der Luftball ein wenig in die Höhe. Kaum war er etwa 25 Fuß (etwa 8,30 Meter) gestiegen, so platzte er, der Rauch ging heraus, und der Ballon fiel in den Garten, wo er aufstieg.“
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