Neues Biotop entsteht

Hier entsteht der Auenwald (Foto: Stadt Sömmerda)
Sömmerda: Lossa Aue | Jetzt ist sie erst einmal zugeschneit, die Fläche, auf der ein Auenwaldbiotop als Ausgleichsmaßnahme für den Bau der Autobahn A4 (Magdala - Apolda) angelegt wird. Doch die Arbeiten in der Lossa-Aue Orlishausen auf einer Gesamtfläche von 6,8 Hektar haben bereits begonnen. Bauherr ist das Landesamt für Bau und Verkehr.

Die Stadt Sömmerda unterstützt die Maßnahme und hat dafür stadteigene Flächen zur Verfügung gestellt. Mittels schwerer Technik erfolgte zunächst die Modellierung von sieben Teichanlagen, die dem Schutz vom Aussterben bedrohter Lurche und Wasserinsekten dienen werden. Neben Wildkräutersäumen, Lesesteinwall und Nisteinrichtungen für Singvögel und Fledermäuse stellt ein artenreiches Gehölzbiotop das bestimmende Landschaftselement dar. Insgesamt werden 12.200 Bäume (unter anderem Ulmen, Eichen, Erlen, Weiden, Linden) und 8.450 Sträucher (wie Schlehe, Vogelbeere, Hasel, Hartriegel) gepflanzt. Zum Abschluss der Maßnahme werden für interessierte Natur- und Wanderfreunde an geeigneten Stellen Bänke zum Betrachten und Verweilen aufgestellt.

Die Renaturierungsmaßnahme wird voraussichtlich im Frühjahr 2011 beendet sein, wobei diverse Pflegeleistungen durch die Baufirma bis 2013 realisiert werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 200.000 Euro.

Dieses Projekt stellt auch im Rahmen der Lokalen Agenda 21 einen weiteren wichtigen Schritt für den praktischen Artenschutz in der Sömmerdaer Flur dar und ergänzt Aktivitäten der Stadt Sömmerda in den vergangenen Jahre wie die Pflanzung von drei Waldbiotopen in Orlishausen, Feuchtbiotope auf der Rundseewiese, Streuobstwiesen in Schallenburg und Rohrborn.
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