337 Ordnungswidrigkeiten/Schulwegkontrollen in den ersten zwei Unterrichtswochen

Verkehrsminister Christian Carius sicherte zum Unterrichtsbeginn als Schülerlotse den Weg der Schulanfänger vor der staatlichen Grundschule in Sömmerda. (Foto: Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr)
„Gerade zum Schulbeginn gilt: Fuß vom Gas! Alle Verkehrsteilnehmer sollten besonders auf unsere Jüngsten achten. Fahren Sie vorsichtig und rücksichtsvoll entlang der Schulwege unserer Kinder, die die Verkehrssituation oft noch nicht richtig einschätzen können“, appellierte der Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, am ersten Schultag. Carius sicherte zum Unterrichtsbeginn als Schülerlotse den Weg der Schulanfänger vor der staatlichen Grundschule in Sömmerda.

Schulwegkontrollen - Ergebnisse aus dem Polizeibericht:

Für die am 22. August eingeschulten Kinder in Erfurt und im Landkreis Sömmerda begann ein neuer Lebensabschnitt, der mit einer Vielzahl von neuen Eindrücken verbunden ist. Die ABC-Schützen sowie die Schüler der Klassen zwei bis vier benötigten zum Schuljahresanfang den besonderen Schutz und die Unterstützung im Straßenverkehr, insbesondere auf dem Schulweg.

In den ersten Tagen wurden die Kinder verstärkt durch die Eltern auf dem Schulweg begleitet beziehungsweise mit dem Fahrzeug zur Schule gebracht. Seitens der Polizei kamen vom 22. August bis 2. September zur Schulwegsicherung insgesamt 295 Polizeibeamte zum Einsatz. Diese schritten nicht nur helfend ein, sondern mussten in diesem Zeitraum 337 Ordnungswidrigkeiten feststellen.

Bei Geschwindigkeitskontrollen wurden 177 Verstöße geahndet, davon 140 mit Verwarngeld und 37 im Bußgeldverfahren. An Haltestellen von Bus und Straßenbahnen verhielten sich 16 Fahrzeugführer nicht entsprechend den Vorschriften. Weiterhin mussten die Beamten acht Mal einschreiten, weil die Sicherung der Kinder in den Fahrzeugen nicht vorschriftsmäßig war. An Fußgängerüberwegen wurden fünf Verstöße von Fahrzeugführern geahndet. 40 weitere Verstöße gegen die StVO wurden mit Verwarngeld geahndet. Außerdem wurden 91 mündliche Belehrungen wegen Ordnungswidrigkeiten durchgeführt. Die Vielzahl der Verkehrsteilnehmer verhielt sich jedoch sehr diszipliniert und nahm Rücksicht auf die Kinder.
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