Alte Noten zum Leben erweckt

Wann? 02.02.2012 18:00 Uhr

Wo? Rathaussaal, Markt1, 99625 Kölleda DE
Wolfram Kästner spielt seit vielen Jahren mit Liebe und viel Herzblut am Klavier.
Kölleda: Rathaussaal | Melodien zum Leben erwecken

Bevor sich Wolfram Kästner gänzlich seinem Hobby - der Musik - widmen konnte, unterrichtete er viele Jahre in den Fächern Biologe und Chemie. Neben der „Serenade bei Kerzenschein“ vom vergangenen Jahr, die er anlässlich des Kölledaer Jubiläums veranstaltete, kann er auf zahlreiche musikalisch organisierte Nachmittage zurückblicken. Der Grundstein für seine Neigung, wurde bereits im Elternhaus gelegt. „Mein Großvater spielte Geige und meine Mutter spielte selbst Klavier“, verriet der im Jahre 1939 geborene Chemnitzer. „Mein Vater hatte wenig Zeit und die Mutter sowieso, aber wir gingen mindestens einmal pro Monat ins Theater. Als ich neun Jahre alt war, ermöglichten meine Eltern privaten Klavierunterricht, für mich und meinen Bruder.“ Der damalige Klavierlehrer war Korrepetitor, wohnte nur eine Straße weiter und erkannte schnell sein musikalisches Talent. Ein ganz besonderes Erlebnis hatte er dank eines Musiklehrers, der beide Chemnitzer Oberschulen zu einem stimmgewaltigen Chor von 300 Leuten zusammenfasste, um mit dem Wismuter Sinfonieorchester und professionellen Solisten aufzutreten.
Mit Beginn des Studiums im Jahre 1957 brach die musikalische Laufbahn abrupt ab und
mit Ausnahme eines Talentwettbewerbs in Berlin während seiner Armeezeit, wo Armisten der Nationalen Volksarmee gegeneinander antraten, hat er bis zu seinem Umzug nach Kölleda, im Jahre 1998 kein Musikinstrument mehr angefasst.
„Es gibt in Kölleda zwei Chöre“, sprach meine Frau eines Tages zu mir, „und so kam es, dass ich schon bald als Tenor bei der Singgemeinschaft mitwirkte. Doktor Schorcht hat mich kurze Zeit später dazu animiert, mich auch an die Orgel zu wagen und Orgelunterrricht zu nehmen. Wofür ich ihm heute sehr dankbar bin.“ Im Laufe der Jahre hat er versucht seinen musikalischen Schatz, in Form alter Noten, zu erschließen. „Ich möchte Komponisten und Melodien, die einfach verständlich sind und fast in Vergessenheit geraten sind, wieder zum Leben erwecken“. Aufgrund des großen Erfolgs, seiner „Serenade bei Kerzenschein“, wird es im Februar „Romantische Klänge zur Winternacht“ geben.
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7 Kommentare
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Hannelore Grünler aus Artern | 25.01.2012 | 20:20  
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Constanze Fuchs aus Gotha | 26.01.2012 | 00:52  
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Hannelore Grünler aus Artern | 26.01.2012 | 05:39  
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Manuela Deutschland aus Sömmerda | 26.01.2012 | 09:41  
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Petra Seidel aus Weimar | 27.01.2012 | 19:47  
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Constanze Fuchs aus Gotha | 28.01.2012 | 01:15  
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Petra Seidel aus Weimar | 28.01.2012 | 15:30  
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