Es ist vollbracht

 
Innenansicht

Kölleda. Das Kölledaer Rittergutprojekt fand mit Eröffnung der Freifläche seinen Abschluss.

Die Realisierung des Rittergutprojektes hat bereits in der Vergangenheit für Schlagzeilen gesorgt. Zum Gesamtprojekt Rittergut gibt es sowohl unter den Bürgern als auch unter den Stadträten geteilte Meinungen.
Doch was spricht dafür und was dagegen?
Wir haben nachgefragt.

Manfred Franke, Fraktionsvorsitzender BiK/FW: "Das Prestigeprojekt Rittergut des CDU dominierenden Stadtrates der Stadt Kölleda ist realisiert. Anerkennung für die bauliche Leistung. Unter Kritik zu stellen ist das Preis-Nutzenverhältnis. Das Argument für die Maßnahme, die hohen Fördermittel als Rechtfertigung zu nennen ist falsch. Letztlich werden die finanziellen Mittel durch das Steueraufkommen unserer Bürger erbracht, mit denen man sparsam umgehen sollte. Aus Sicht der BiK/FW Fraktion im Stadtrat Kölleda, hätten wir eine Lösung für das marode Kulturhaus erwartet, um das kulturelle Angebot der Stadt aufzuwerten. Diese Erwartungshaltung wird aber für lange Zeit ein Wunschtraum bleiben".

Patric Nowak, Fraktionsvorsitzender und stellv. Bürgermeister CDU:" Mit der Realisierung des Rittergutprojektes haben wir ein Schandfleck weniger in der Stadt. Ursprünglich sollte das Projekt der Anfang für das Konzept Marktumgestaltung sein. Im Rittergut finden 300 bis 400 Leute Platz, so viele passen nicht in das Kulturhaus. In der Zukunft könnte man das Ganze auch für Seniorennachmittage nutzen, dafür spricht schon mal die Barrierefreiheit. Die Hoffläche ist nutzbar, das Ambiente ist ansprechend und man kann mit gestalterischen Elementen noch viel mehr möglich machen. Das Rittergut darf ja nun auch privat genutzt werden, wobei ich mir beispielsweise auch Hochzeitsfeierlichkeiten sehr gut darin vorstellen könnte."

Lutz Riedel Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion:" Ich sehe das ehemalige Rittergut grundsätzlich als eine für die Stadt Kölleda und ihre Bürger als eine gute Sache an. Über die Gestaltung der Freiflächen und die Verlagerung des Zugangs vom Markt aus lässt sich sicherlich im Hinblick auf die zukünftige Nutzung streiten. Jetzt kommt es vor allem darauf an, die vorhandenen Anlagen und Einrichtungen vielseitig zu nutzen. Hier sind Ideen von allen Seiten gefragt. Konzerte, Ausstellungen, Tanzveranstaltungen oder Flohmärkte sind hier nur einige Beispiele neben Wippertusfest, Nikolausmarkt oder den traditionellen Taubenmärkten. So ließe sich die Akzeptanz bei den Bürgern, auch den Kritikern, steigern.


Diana Rothhardt: " Mit den Natursteinen, das sieht ja toll aus, aber in Verbindung mit dem Beton passt es irgendwie optisch nicht. Für den Nikolausmarkt ist es ja ganz schön, aber das Geld hätte man auch in das städtische Kulturhaus investieren können.

Katrin Henych: "Mir gefällt, dass die Freifläche begrünt wurde, aber die Bänke sind unvorteilhaft gesetzt. Weiter vorn, direkt zwischen den Linden - gegenüber vom Alibaba II - hätten die Bänke besser gestanden. Von hier aus hat man eine schönere Aussicht.
Auf den gesetzten Bänken blickt man direkt in die Ecke zur Bühne.
Es wäre besser gewesen, man hätte ins Kulturhaus investiert, dort grenzt auch ein kleiner Park an ... "
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4 Kommentare
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Renate Jung aus Erfurt | 12.06.2013 | 12:00  
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Jürgen Hildebrandt aus Sömmerda | 12.06.2013 | 13:00  
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Jürgen Reinhardt aus Sömmerda | 12.06.2013 | 16:22  
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Hannelore Grünler aus Artern | 13.06.2013 | 10:03  
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