Flieg Drache, flieg ...

„Flieg Drache, flieg“, rief der fünfjährige Florian aus Rastenberg, als er seinen neuen Drachen ausprobierte. Begeistert schaute er ihm zu, wie er in der Luft wirbelte. Als er schon nach weniger als einer Minute wieder auf die Erde kracht, ist er jedoch keineswegs traurig, denn Florian weiß, dass man neben dem passenden Lüftchen auch jede Menge Ausdauer benötigt.
Der Herbst hat mit seinem immer bunter werdenden Blattwerk Einzug gehalten und macht uns schon jetzt wieder Lust darauf, bunte Drachen aufsteigen zu lassen. Die typische Jahreszeit für die mittlerweile in zahlreichen Farben, Größen und Formen erhältlichen Flugobjekte ist und bleibt der Herbst. Die Faszination dessen, was uns schon in den Kindertagen dazu antrieb nicht nur einen Flugdrachen zu besitzen, sondern einen möglichst originellen in die Lüfte steigen zu lassen, lässt uns bis heute nicht los und so entsteht der besondere Drache für viele immer noch im Eigenbau. Wenn er dann auch noch besonders gut fliegt, ist die Begeisterung groß und zaubert Jung und Alt ein breites Lächeln ins Gesicht. Beim Kauf stellt sich nicht mehr allein die Frage nach Form und Farbe, sondern auch der Typ ist von Belang. Ob es nun ein Ein, Zwei, Drei oder Vierleiner sein soll, hängt vom gewünschten Schwierigkeitsgrad ab. Wobei Anfänger mit einem Einleiner gut beraten sind. Damit der Spaßfaktor nicht auf der Strecke bleibt, ist es ratsam noch ein paar goldene Regeln zu beachten. Man sollte mindestens 600 Meter von der nächsten Stromleitung entfernt sein und wenn sich der Drache dennoch einmal in einer Leitung verfängt, so ist dieser sofort loszulassen und keine Versuche zu unternehmen diesen zu befreien. Die Schnur sollte eine maximale Länge von 100 Metern haben und um Verletzungen zu vermeiden nie zu stark gespannt sein. Profis schützen ihre Hände indem sie griffsichere Handschuhe tragen. Bei Gewitter ist das Drachensteigen zu unterlassen, denn da der Blitz immer am höchsten Punkt einschlägt, wäre der Drache das nächste Ziel. Wobei die Schnur den Blitz nach unten ableitet. Ein generelles Verbot für die Himmelsflieger gilt in Natur und Vogelschutzgebieten. Aber auch in der unmittelbaren Nähe von Straßen, Gleisen, Häusern und Wegen ist das Drachen steigen lassen tabu.
Am Allerbesten eignet sich ein freies Feld, wo einem gelungenen Drachenflug- Erlebnis auch Bäume und Sträucher nicht im Wege stehen.


Wann haben Sie Ihren letzten Flugdrachen steigen lassen?
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18 Kommentare
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Hannelore Grünler aus Artern | 05.10.2011 | 18:32  
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Karin Jordanland aus Artern | 05.10.2011 | 20:12  
1.851
Manuela Deutschland aus Sömmerda | 05.10.2011 | 20:27  
12.763
Renate Jung aus Erfurt | 06.10.2011 | 00:49  
3.760
Annett Deistung (HarzWusel) aus Nordhausen | 07.10.2011 | 21:28  
12.763
Renate Jung aus Erfurt | 07.10.2011 | 23:38  
5.256
Hans-Gerd Born aus Erfurt | 08.10.2011 | 14:07  
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Hannelore Grünler aus Artern | 08.10.2011 | 21:00  
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Hans-Gerd Born aus Erfurt | 08.10.2011 | 22:03  
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Diana Rothhardt aus Sömmerda | 09.10.2011 | 23:02  
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Hans-Gerd Born aus Erfurt | 10.10.2011 | 11:33  
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Hannelore Grünler aus Artern | 10.10.2011 | 13:12  
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Diana Rothhardt aus Sömmerda | 10.10.2011 | 23:13  
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Hannelore Grünler aus Artern | 11.10.2011 | 05:35  
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Petra Seidel aus Weimar | 27.10.2011 | 20:06  
9.688
Hannelore Grünler aus Artern | 27.10.2011 | 22:14  
5.256
Hans-Gerd Born aus Erfurt | 28.10.2011 | 10:49  
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Hannelore Grünler aus Artern | 28.10.2011 | 22:35  
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