Fürsorge total zum Genießen

Mütterliche Fürsorge ist eigentlich selbstverständlich. Für einige Mütter ist es sogar egal, wie alt die Kinder sind – 5, 18 oder über 30 mit eigenem Hausstand und Familie wie ich. Die Selbstständigigkeit steht auf der Stirn geschrieben. Aber die fürsorglichen Mütter, wie meine, wären nicht in ihrem Element, wenn sie das nicht ein wenig übersehen würden.

Doch sind wir ehrlich. Wer genießt es nicht, sich von der Mutter verwöhnen und umsorgen zu lassen? Ich schon. Auch wenn ich nach jedem Besuch bei meinen Eltern, den Fragen meiner Mutter mit einem Schmunzeln zuhöre. „Wollt ihr noch was mitnehmen? Braucht ihr noch was? Den Rest vom Mittagessen könnt ihr für die Woche einpacken. Habt ihr Brot? Sonst schneide ich Scheiben ab. Obst und Eier hätte ich auch noch.“

Das ist so lieb, auch wenn sie sich denken kann, dass unser Kühlschrank nicht leer ist – und sie die Sachen selbst gern essen kann. Mit netten, unschlagbaren Argumenten schaffen wir es, nicht alles mitzunehmen. Zu einigem sage ich gern ja, wie ihrem leckeren Kartoffelsalat.

Nun bin ich selbst Mutter und frage mich: Werde ich später auch so? Ein bisschen möchte ich es – meinem Sohn zuliebe.
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2 Kommentare
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Hannelore Grünler aus Artern | 12.02.2015 | 19:46  
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Hannelore Grünler aus Artern | 22.09.2015 | 17:20  
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