Ganz zünftig

Altes Handwerk in der Moderne präsentiert.
Mit interessanten Aktionen lädt Kölleda zur Festwoche.

Der große Umzug wird Schaulustige aus nah und fern in die Stadt locken. Zur Zunftstraße am 25. Juni werden die Straßen und Plätze von historischen Schauständen wie Besenbindern, einer Pferdehaarflechterin, Pillendrehern, einer Märchenerzählerin, Töpfern, Glaskünstlern, Messer und Scherenschleifern, Metalldrückern und weiteren Akteuren gesäumt sein. Mit Stand vom 7. Juni werden bis zu 80 Stände erwartet. Darunter befindet sich auch der in Guthmannshausen ansässige Holzbildhauer Stefan Hackel, der aus einem 200 Jahre alten Eichenstamm einen Holzwippertus in Lebensgröße herausarbeiten wird.

Da eine solch umfangreiche Arbeit nicht innerhalb weniger Tage zu bewerkstelligen ist, hat sich der Künstler bereits Mitte April an die Arbeit gemacht und schon jetzt ein beeindruckendes Abbild des Schutzheiligen geschaffen. Innerhalb der Zunftstraße wird die Figur - unter den Augen der Besucher - vollendet und die Stadt zukünftig um eine weitere Sehenswürdigkeit bereichern. Um das Erscheinungsbild hat sich Stefan Hackel sehr viele Gedanken gemacht, und da der Schutzheilige bereits als Jüngling am Marktbrunnen platziert ist, fertigt er seine Figur nach dem Modell eines schon etwas älteren Wippertus an. Auf das Ergebnis können alle durchaus gespannt sein, denn während der Arbeiten, Eichenholz lässt sich sehr schwer bearbeiten, ergeben sich - laut Stefan Hackel - doch noch die ein oder anderen Änderungen.
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