Kleinbrembachs Jubeljahr

Bürgermeisterin Beate Raube und Klaus Hofmann, Mitglied im Festkomitee.
KLEINBREMBACH. Idyllisch gelegen, zwischen Ettersberg und Finne zählt Kleinbrembach zu einem Kleinod mit Wohlfühlcharakter. Ein neu gestalteter Spielplatz - das Herzstück des Dorfparks - lässt Kinderherzen höher schlagen. Das Naturschutzgebiet "Brembacher Weinberge" zieht Besucher aus nah und fern an und ist vor allem für Botaniker - aufgrund seiner steppenartigen Vegetation von großem Interesse. Mit Stolz blickt die Gemeinde auf den Philosphen Wilhelm Gottlieb Tennemann (7.12.1761-30.09.1819), der als berühmter Sohn Kleinbrembachs hervorgeht. Im "Breviarium Sancti Lulli", dem Hersfelder Güterverzeichnis von 775 bis 786, wurde der Ort als "Brantbah" erstmalig erwähnt und weist eine territorialgeschichtliche Besonderheit auf, denn der Ort war bis ins 19. Jahrhundert in zwei selbstständige Gemeinden aufgeteilt. Einen "Erfurter Teil" und einen "Weimarer Teil". Anlässlich "1225 Jahre Brantbah", laufen die Vorbereitungen für das große Jubiläum auf Hochtouren. Das Festkomitee unterstützt Bürgermeisterin Beate Raube tatkräftig bei den Vorbereitungen und die ortsansässigen Vereine sind mit vielerlei Aktionen fest integriert. Unter dem Motto, "Wie gut kennst Du Kleinbrembach", startete bereits im Juli 2010 ein Foto-Quiz. Anhand von Detail-Bildern soll ermittelt werden, wo sich das dargestellte Objekt befindet. Das Quiz endet im Mai. Wer nicht weiß, welche Bilder schon gezeigt wurden, der hat innerhalb der Festwoche vom 18. bis 26. Juni noch einmal die Gelegenheit alle Bilder genauestens unter die Lupe zu nehmen. Neben dem Gemeindejubiläum hat Kleinbrembach noch einen weiteren Grund zu feiern, denn der Ort blickt auf "150 Jahre Foertschorgel" in der Sankt Bonifatiuskirche, mit Lutherischen Kanzelaltar zurück, sodass nach der Eröffnung der Festwoche ein Orgelkonzert in der Kirche stattfinden wird. Insgesamt ist das Programm breit gefächert und mit vielen Highlights wie einem Mittelaltermarkt, Ausstellungen, Vorträgen und ortsgeschichtlichen Filmvorführungen, einem großen historischen Umzug, Tanzabenden, Flurfahrten, Blasmusik sowie einem Kinderfest mit Puppentheater gespickt. Neben dem Fest laufen aber auch Planungen für die kommenden Jahre. Diese sehen die Sanierung des ehemaligen Pfarrhauses vor, welches zu einem "Wohlklanghaus" umfunktioniert werden soll. Das Konzept klingt vielversprechend. Unterschiedliche Klänge und Musik sollen praktisch "erlebt" werden - von Vogelgezwitscher bis hin zu ländlichen Geräuschen. Zudem soll hier ein zentraler Ort entstehen, an welchem die historische Entwicklung der Gemeinde dokumentiert und auch hörbar nacherlebt werden kann.


Mit einem Klick zum Programm der Festwoche, mit Stand vom 22. Februar 2011:
http://www.meinanzeiger.de/soemmerda/leute/program...
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