Knallgasunfall mit gutem Ausgang

Alles reine Übungssache: Der Aufbau einer Dekontaminationsstelle ist bei Unfällen mit chemischen Stoffen unabdingbar.
Sömmerda: staatliches Gymnasium "Albert Schweitzer" | Mit 17 Feuerwehrfahrzeugen inklusive des Gefahrgutzuges aus Sömmerda, Weißensee, Kölleda, Großrudestedt und Buttstädt, sechs Katastrophenschutzfahrzeugen und fünf Einsatzwagen des Rettungsdienstes gab es am 29. März 2011 am Albert-Schweitzer-Gymnasium Sömmerda ein Großaufgebot der Notfalleinsatzkräfte. In der Rettungsleitstelle wurde ein schief gelaufenes Experiment gemeldet, neun Personen teilweise schwer verletzt, die Schule wurde evakuiert.
Dass es sich hierbei um eine Übung handelt, erfahren die alarmierten Feuerwehrleute erst am Einsatzort. Der simulierte Unfall im Chemielabor diente u. a. zur Überprüfung der Tageseinsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren sowie des ehrenamtlichen Sanitäts- und Betreuungszuges des Katastrophenschutzes im Landkreis. Auch war das Zusammenspiel der Einsatzkräfte und die Abstimmung der Rettungsmittel zentraler Bestandteil des Manövers.

Nach Bewertung des Kreisbrandinspektors Rainer Apfelstädt seien die Ergebnisse der Übung durchaus positiv zu bewerten. Trotz der Alarmierung während der normalen Arbeitszeit (an einem Dienstagmorgen um 10.04 Uhr) rückten 71 Feuerwehrfrauen und -männer aus. Damit war nicht unbedingt zu rechnen, und so dankt Apfelstädt neben den Einsatzkräften vor Ort auch ausdrücklich den verständnisvollen Arbeitgebern.
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