Musizieren ohne Noten

Egon Kuppardt ist Musiker aus Leidenschaft und musiziert Autodidakt. Foto: Manuela Deutschland

Von Gesang bis Instrumental - Egon Kuppardt begeistert sein Publikum.


Egon Kuppardt ist Musiker aus Leidenschaft und musiziert Autodidakt. Seine gesamten Fähigkeiten rund um die Musik hat er sich in völliger Eigenregie - über Gehör angeeignet. Ein Talent - das ihn zum musikalischen Improvisationskünstler macht.
Mit Noten kann der im Jahre 1940 - in Buttstädt gebürtige Hobbymusikant zwar nichts anfangen, doch dafür ist das Gelernte jederzeit im Kopf abrufbar.
Wie kam Egon Kuppardt zur Musik, was war sein erstes Instrument und weshalb musiziert er gänzlich ohne Noten? Wir haben nachgefragt.

Wie sind Sie zur Musik gekommen?
Mein Vater war Musiker und besaß mehrere Instrumente. Darunter befand sich auch ein Akkordeon. Aufgrund seiner Größe war es aber nicht für mich geeignet und so fand ein Tauschhandel mit dem Cousin meines Vaters statt - der ein kleineres Akkordeon hatte.
Mein Vater war derzeit im Krieg. Meine Mutter machte Heimarbeit und war dadurch immer da, wobei auch das Radio nebenher dudelte. Ich begann das Gehörte nachzuspielen. Das war 14 Tage vor Weihnachten. An Heiligabend konnte ich bereits einige Weihnachtslieder vorspielen.

Welche Instrumente spielen Sie?
Das Akkordeon war mein erstes Instrument. Später folgte das Keyboard. Mit 17 kam zum Instrument auch der Gesang dazu.

Gab es jemals Musikunterricht?
Mit 11 Jahren hatte ich ein Jahr lang Akkordeonunterricht, aber das war nichts für mich, denn ich spiele lieber Autodidakt.

Was ist Ihre Lieblingsmusik?
Ich mag eigentlich jede Art von Musik. Es kommt immer auf den Anlass und das Publikum an.


Was ist das Schönste für Sie - in Verbindung mit der Musik?
Ich werde oft für Familienfeste gebucht. Besonders schön ist es, wenn ich auf diese Art und Weise die Familie quasi Etappenweise begleite. Da war ein Paar, für deren Gesellschaft ich von der grünen bis zur goldenen Hochzeit gespielt habe.
Mit vielen Senioren, die mich noch aus früheren Zeiten kennen, verbindet mich ein Stück beschwingte Vergangenheit. Ob nun aus der Zeit, als ich mit einer drei Mann Kapelle im Buttstädter " Kaffee Schollain" für Stimmung sorgte oder aus der Zeit - als ich das Egon Kuppardt Quartett gründete, um nur einige Orchester zu nennen in denen ich musikalisch sehr aktiv war. Ob nun Damals oder heute - als Musiker ist man ist viel unterwegs und lernt dadurch immer wieder Neues kennen.

Gibt es Auftritte in der nächsten Zeit?
Seit der Wende bin ich nur noch als Alleinunterhalter "Egon" unterwegs.
Am 8. März sorge ich zur Frauentagsfeier im Sömmerdaer "Bertha von Suttner" für Unterhaltung.
Außerdem sorge ich gemeinsam mit dem Kölledaer Seniorenchor- den ich seit vielen Jahren leite - für gute Stimmung zu den jeweiligen Quartalsgeburtstagen.
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3 Kommentare
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Renate Jung aus Erfurt | 19.02.2014 | 13:33  
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Jürgen Reinhardt aus Sömmerda | 13.04.2014 | 22:07  
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