SÖM - Die Leistungsschau des Landkreises Sömmerda

Sömmerda: Unstruthalle | 82 Unternehmen aus verschiedenen Branchen und Institutionen sowie Vereine und soziale Einrichtungen präsentierten zur Leistungsschau der Wirtschaft im Landkreis Sömmerda ihre Angebote, Leistungen und Projekte.

Das neue Projekt "Integrative Ganztagsgrundschule" der Stiftung Finneck stellten Vorstand Joachim Stopp und Henryk Kolodziej, Geschäftsbereichsleiter Schule, vor. Diesen Bildungsgang bietet die Finneck-Förderschule "Maria Martha" in Rastenberg ab Sommer 2012 unter dem Leitmotiv "Gemeinsam lernen unter einem Dach". Nach über 20 Jahren Erfahrung im Bereich Förderschule und Integration werden jetzt Grundschüler mit und ohne Behinderung in die Schulgemeinschaft aufgenommen.

Den gesamten Landkreis als innovativen Wirtschaftsstandort zeigte die Sonderausstellung über die einzelnen Gewerbestandorte. Somit präsentierten sich unter anderem die größeren Unternehmen der Region. MDC in Kölleda, Mubea in Weißensee, die vor kurzem ein neues Kaltwalzwerk in Betrieb nahmen aber auch Modell Technik Sömmerda, die vergangenen Freitag eine neue Montagehalle einweihten. Die Ausstellung machte deutlich, dass es noch ausreichend Gewerbeflächen, insgesamt 15, im Landkreis gibt, die Investitionen ermöglichen. Landrat Rüdiger Dohndorf sprach in seiner Begrüßungrede von "sehr viel Hightech und anspruchsvollen Arbeitsplätzen." Es sei wichtig, den jungen Menschen eine berufliche Perspektive im Landkreis zu bieten, auch um den nötigen Fachkräftenachwuchs zu sichern.

Die Zahl der Handwerksbetriebe im Landkreis kann man mittlerweile auf 1202 beziffern. Jürgen Lange, Abteilungleiter Wirtschaftsförderung im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit, gab sich überzeugt, dass vom Mittelstand die Entwicklungen in den nächsten Jahren kommen werden. Man habe das Ziel, die Wirtschaftlichkeit zu stärken.

Rückblickend über 20 Jahre nannte er die Summe 76 Millionen Euro, mit denen die Infrastruktur bereits gefördert wurde. Allerdings verzögert sich die Fertigstellung der A71 erneut. Ein Fakt, den Dohndorf nicht weglassen durfte, denn die Anbindung an das überregionale Autobahnnetz würde die Attraktivität der Gewerbegebiete nochmals steigern. "Deshalb ist es nicht akzeptabel, dass der Weiterbau der A71 wieder in weite Ferne rückt und erst 2015 abgeschlossen sein soll", äußerte er seinen Unmut, denn im vergangenen Jahr zur SÖM sahen die Fakten anders aus.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige