Sparkassenstiftung Sömmerda verlieh Bürgerpreis „für mich. für uns. für alle.“ 2015

Am 4. Dezember 2015 ehrte die Sparkassenstiftung Sömmerda bereits zum zwölften Mal das freiwillige Engagement von Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen einer Feierstunde im Sparkassentreff 1a in Sömmerda. Gesucht wurden Personen, Gruppen, Vereine oder Initiativen, die sich in besonderer Weise bürgerschaftlich engagieren.

Für den Bürgerpreis gingen insgesamt 20 Vorschläge ein, aus denen eine Jury - bestehend aus Bundestags- und Landtagsabgeordneten, regionalen Medienvertretern und Kuratoriumsmitgliedern der Sparkassenstiftung - sechs Preisträger ermittelte, die mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 5.000 Euro ausgezeichnet wurden.

Um die Entwicklung des Ehrenamtes zu fördern und das ehrenamtliche Engagement zu würdigen, vergibt die Sparkassenstiftung seit dem Jahr 2004 den Bürgerpreis „für mich. für uns. für alle.“. Mit den Preisträgern 2015 konnten bislang 64 Einzelpersonen bzw. Gruppen mit Preisgeldern von insgesamt 38.250 € ausgezeichnet werden.

Musikalisch eingerahmt wurde die Veranstaltung von Alexandra Glorius (Gesang) und Markus Breit (Klavier), die in diesem Jahr den ersten Platz im Wettbewerb „Alles außer Klassik“ in der Kategorie „Gruppendarbietung“ belegt haben.

Der Bürgerpreis „für mich. für uns. für alle.“ 2015 wurde in der Kategorie „Alltagshelden“ an drei engagierte Bürgerinnen und Bürger verliehen.

Einen Bürgerpreis erhielten Evelyn Sänger-Jenner und Roland Jenner, die seit über 10 Jahren an der Spitze des Fördervereins „Altes Gutshaus Tunzenhausen e. V.“ stehen und maßgeblich zum Erfolg des Hauses beitragen. Es ist ihnen gelungen, die Mitarbeiter in den Jahren des Wiederaufbaus des ehemaligen Gutshauses zur Arbeit zu motivieren und in der Bevölkerung des Ortes eine Akzeptanz für das Vorhaben zu erreichen. Frau Sänger-Jenner und Herr Jenner übernehmen alltägliche Aufgaben, organisieren Arbeitseinsätze und halten Kontakt zu allen Partnern.

Ausgezeichnet wurde ebenfalls Rolf Zienecke. Er vertritt seit zehn Jahren als Schutzpatron Wippertus die Stadt Kölleda bei offiziellen Anlässen. Mit seinem zeitaufwendigen Ehrenamt engagiert er sich dafür, dass die Stadt Kölleda auf allen Festen und Jubiläen bekannt gemacht wird.

Ein weiterer Preis in der Kategorie „Alltagshelden“ wurde an Peter Rödger verliehen, der vielfältig ehrenamtlich engagiert ist. Er war 16 Jahre lang Mitglied im Kulturbund und hat dort die IG Absolventen aufgebaut. Er war sechs Jahre lang Stadtverordneter der Stadt Sömmerda und von 1969 bis 1989 Mitglied der NDPD. Peter Rödger ist Mitglied im Seesportverein und seit 2006 dort im Vorstand und als Pressewart tätig. Die Mitwirkung im Freundeskreis FORTUNA-Brunnen rundet sein langjähriges, umfangreiches und vielfältiges bürgerschaftliches Engagement ab.

In der Kategorie „U21“ wurde die JugendBigBand „Big Jambory“ der Stadt- und Kreismusikschule „Wilhelm Buchbinder“ ausgezeichnet. Hier werden unter der Leitung von Carsten Tupaika junge Talente und Begabungen gefördert. Es werden unter anderem wertvolle Eigenschaften wie Teamgeist, Disziplin, Fleiß und musikalisches Verständnis vermittelt.

In der Kategorie „Lebenswerk“ wurden in diesem Jahr zwei Preisträger gewürdigt, die sich in herausragender Weise langjährig, stetig und intensiv für das Gemeinwohl engagiert haben.

Ausgezeichnet wurde Hartmut Pötzsch. Er engagiert sich seit über einem halben Jahrhundert bei der Freiwilligen Feuerwehr in Sömmerda. 1960 wurde er in die Arbeitsgemeinschaft „Junge Brandschutzhelfer“ aufgenommen. Später wurde er zum Gruppen- sowie Zugführer ernannt. Seit der Abmeldung aus der Einsatzleitung, wegen des Erreichens des Rentenalters, ist er aktives Mitglied der Ehrenabteilung.

Ein weiterer Preis in der Kategorie „Lebenswerk“ wurde an Franz Schwarz vergeben. Neben seinen Aufgaben in der Bruderschaft und als Prior des Klosters hat sich Franz Schwarz seit Jahrzehnten für den Ausbau und den Erhalt des Klosters St. Wigberti in Werningshausen verdient gemacht. Des Weiteren setzt er sich für den Erhalt und die Pflege einer Vielzahl von sakralen Bauwerken im Umfeld ein. Er organsiert viele kulturelle Höhepunkte, gibt Führungen durch das Kloster, ist Quartiergeber für Reisende, und führt Patronatsfeste und Begegnungen aller Art durch.
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