Stödten bei Schwerstedt

Ein Ort, den es eigentlich gar nicht mehr gibt. Aber seinen Namen hat er für mich und alle, die ihn kennen, behalten: Stödten. Mindestens einmal in der Woche ist dieses Fleckchen Erde das Ziel meiner Spaziergänge. Und das liegt sicher an meinem Interesse an der Vergangenheit. Bis in die 1950ger Jahre gab es hier ein Rittergut. Dieses hatte eine große Geflügelhaltung, eine eigene Molkerei und Butterei. In den 5 vorhandenen Häusern wohnten die Gutsarbeiter. Später diente das Land als Rückhaltebecken bei der Überflutung der Unstrut und die Gebäude in Stödten wurden abgerissen. Aber einen alten Gewölbekeller gibt es noch. Er wurde zugemauert und dient Fledermäusen als Refugium. Unweit davon sind zwei Betonpfosten, die vielleicht einmal eine Gartenpforte waren, zu sehen. Der Weg auf dem ersten Foto ist noch teilweise mit alten Kopfsteinen gepflastert. Ein Foto aus dem Jahr 1900 und einen ausführlichen Bericht über das Gut Stödten findet man bei Wikipedia. Elke Dittmar

1. Foto: Weg in Stödten
2. Foto: alter Gewölbekeller
3. Foto: Steinreste neben Keller auf denen ein Baum steht
4. Foto: alte Pfosten
5. Foto: Weg aus Richtung Straußfurt
6. Foto: alte Mauerreste
7. Foto: Blick von Stödten in Richtung Henschleben, mein Heimatort


Quelle: Wikipedia
Zeitzeuge: Helmut Bauer
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
1 Kommentar
195
Irina Baumann aus Hermsdorf | 14.01.2016 | 10:19  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige