Damit es grünt und blüht: Sanierung der Monna

Der erste Bauabschnitt an der Monna nach der Renaturierung 2008. Foto: Stadtverwaltung (Foto: Stadtverwaltung)
Die Stadt Sömmerda bekennt sich als einzige Kommune im Landkreis zu den Grundsätzen der Agenda 21, die die Vereinten Nationen auf ihrer Konferenz in Rio de Janeiro im Jahre 1992 erstmals benannten. Eines der zahlreichen Vorhaben im Rahmen der Agenda 21 ist die Sanierung und Renaturierung des Gewässers Monna im Ortsteil Leubingen/Stödten, die in Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie erfolgt. Auf der Leistungsschau SÖM stellte die Stadt das Projekt vor.

Die naturnahe Entwicklung des Gewässers ist das Ziel. Bisher wurden die Gewässerstruktur aber auch der Hochwasserschutz verbessert. Um den Schadstoffeinträge aus kontaminierten Flächen und diffusen Quellen in das Fließgewässer zu verhindern, wurden Uferrandstreifen geschaffen, Flächen saniert und Schadstoffe bereits vor Ort gesichert. Die Durchgängigkeit der Monna ist wieder hergestellt, wodurch sie auch die Lebensbedingungen für die im FFH-Gebiet vorkommende Libellenart Helm-Azurjungfer verbesserte.

Das Projekt im ersten Abschnitt ist ein Gemeinschaftsprojekt der Städte Kölleda und Sömmerda, mit einem Gesamtumfang von etwa 950.000 Euro. Es wurde gemeinsam von der Europäischen Union aus dem Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für Landwirtschaft und durch den Freistaat Thüringen im Rahmen der Richtlinie des Thüringer Ministeriums für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt mit etwa 610.000 Euro gefördert.

2011 führt die Kreisstadt die Renaturierung der Monna weiter.
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