Eine Gefahrenquelle für den Straßenverkehr in Kölleda

  Schon vor längerer Zeit, wurde ich von mehreren Kraftfahrern aber auch EinwohnerInnen Kölleda auf eine besondere und gefährliche Verkehrssitutaion in Kölleda aufmerksam gemacht. Die mir selbst, da ich kein Kraftfahrer bin so bislang nicht ins Auge gefallen ist. Welche aber von besonderer Bedeutung ist, da auch eine innerstädtisch verlaufende Bundesstraße diese unmittelbar berührt.

Und zwar ist die Bundesstraße B176 seit einer umfangreichen Straßensanierung mit Erstellung einer Kreisverkehrsregelung innerhalb Kölledas etwa um 1993, in weiten Teilen in der Ortslage eine Einbahnstraße. Auf die mehrere Nebenstraßen, sowohl in Einbahnführung zur B176 hin oder von dieser weg. Als auch im Zweifahrbahnsystem tangieren. Zum Teil macht die B176 in Kölleda selbst so manchen Bogen, welcher für die AutofahrerInnen als S-Kurve wahrnehmbar ist. So auch unmittelbar an der Einmündung der in Einbahnstraßenregelung zur B176 hin ausgeführten bislang straßenmäßig nicht sanierten Johannisstraße. Der gute Ausbauzustand der B176 insbesondere an dieser Stelle ist zumindest für die NutzerInnen der Bundesstraße (welche in der Ortslage Kölleda an dieser Stelle den Namen "Am Pferdeteich" trägt) laden gern einmal dazu ein schneller als die erlaubten 50 Stundenkilometer zu fahren. Was gerne auch wieder trotz der drohenden Strafen getan wird.

Dabei wird auch keine Rücksicht auf Verkehrsteilnehmer genommen die auf die B176 einbiegen wollen. Desweiteren befindet sich unmittelbar vor der problematischen Einbiegung von der Einbahnstraße Johannisstraße her, ein solcher langgezogener Bogen welcher sich für den Verkehr auf der Bundesstraße als langgezogene S-Kurve darstellt . Aber gleichzeitig den aus Richtung der Johannisstraße kommenden Verkehr gefährdet.

Hinzu kommt noch, dass die rechtsseitig angrenzende Häuserfront den auf die B176 einbiegenden VerkehrsteilnehmerInnen die Sicht auf dem im Einbahnsystem aus den Richtungen Innenstadt Kölleda und Bad Frankenhausen (B85) kommenden Verkehr weitestgehend versperrt. Um einmal den Verweis, auf dass erlaubte linksseitige (in Fahrtrichtung gesehen) Parken (siehe 3. Foto) zu machen. Welches sich mangels in Frage kommender Bauflächen für neue Parkplätze kaum verändern lässt. Was die Situation an Ort und Stelle, noch einmal verkompliziert.



Auch muß immer damit gerechnet werden, dass aus Richtung der Johannisstraße Einsatzfahrzeuge kommen könnten.Welche bekanntlicherweise heutzutage aufgrund der aktuellen StVO nur in absoluten Blockiersituationen das Martinshorn einschalten dürfen. Und somit gerade mit dem eingeschalteten Blaulicht kaum den Verkehr auf der B176 warnen können. Vor allem Dingen am hellichten Tag, ist dass Blaulicht dann für die Fahrzeuge auf der B176 nicht sonderlich gut ersichtlich. Da sich dort u. a. eine Betreuungseinrichtung befindet. Kann es häufiger zu einer solchen Einsatzsituation im fließenden Straßenverkehr kommen. Die Insassen des Einsatzfahrzeuges wären dann letztendlich die Leidtragenden, wenn es doch einmal zu einem seitlichen Aufprallunfall an diesem neuralgischen Punkt kommen sollte. Was bislang zu Glück noch nicht geschehen ist. Aber die Wahrscheinlich für ein zukünftiges Unfallgeschehen an dieser Stelle besteht zweifelsohne. Und kann durch die Anmontage eines Verkehrsspiegels seitlich an der Bundesstraße unmittelbar neben dem Autohaus zumindest reduziert werden.

Was man eigentlich gleich bei der Ausfertigung der Baumaßnahme vor etwa 21 Jahre hätte tuen müssen.
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2 Kommentare
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Jürgen Hildebrandt aus Sömmerda | 24.04.2014 | 18:36  
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Jürgen Reinhardt aus Sömmerda | 24.04.2014 | 18:54  
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