Roßleben: Grundschule wird Rathaus

Mit Salutschüssen wurde das neue Roßlebener Rathaus eingeweiht.
Roßleben: Rathaus Roßleben | Die Bau- und Ausbaubetriebe haben gute Arbeit geleistet, denn aus der ehemaligen Grundschule ist ein recht stattliches Rathaus geworden. Es ist fast ein Jahr her, als mit einem Richtfest der Umbau des Gebäudes eingeläutet wurde. Insgesamt dauerte es aber fast eineinhalb Jahre bis der Umbau des 150 Jahre alten, öffentlichen Gebäudes mit Kosten von zirka 1,05 Millionen Euro abgeschlossen werden konnte. Selbst ein behindertengerechter Eingang fehlt nicht.

Insgesamt wurde das Gebäude teilweise entkernt und sowohl Fassade, Dach als auch Fenster erneuert. Alle, vom Bürgermeister über Bürgerbüro, Standesamt, Einwohnermeldeamt, Friedhofsverwaltung, Kämmerei, Hauptamt, Ordnungsamt bis zum Bauamt und Kontaktbereichsbeamten haben ihren Platz in dem Gebäude. Bisher war die Verwaltung auf zwei Gebäude aufgeteilt. Das dritte Thüringische Infanterieregiment Nr. 71 und die Schützen des Großkaliberschützenvereins Bottendorf 1991 e.V. waren bei der Einweihung des neuen Rathauses durch Roßlebens Bürgermeister Rainer Heuchel dabei, der zahlreiche Gäste in seinem echten Rathaus begrüßendurfte. Es war ein reines Gewimmel, denn Roßlebens Bürgerinnen und Bürger ließen sich einen Besuch im neuen Rathaus der Stadt nicht nehmen und waren zur Freude von Bürgermeister Heuchel sehr zahlreich erschienen. Das Rathaus wurde in Augenschein genommen und der erste Beigeordnete des Landrats Georg Schäfer meinte zu diesem neuen Domizil der Stadtverwaltung: "Entgegen des alten Sitzes, hat jetzt der Bürgermeister und seine Verwaltung einen guten Überblick über die Stadt, und das im wahrsten Sinne des Wortes".

Und auch der Bürgermeister weiß jetzt, was die Glocke geschlagen hat, denn er hat einen direkten Blick auf Kirche und Kirchturmuhr. Bereits 14 Tage vor der Einweihung haben die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung, nachdem sie ihre Umzugsarbeiten beendet hatten, ihre Arbeit in ihrem neuen Haus aufgenommen. Viel wurde mitgenommen, um so Kosten zu sparen. Bei der Möblierung kam man laut Hauptamtsleiterin Caterina Röder mit 7000 Euro aus. Vieles wurde aus dem früheren Domizil mitgenommen. Allerdings wurde dabei genau sortiert. Mit seiner neuen aber auch alten Einrichtung erscheint das Rathaus innen modern und zweckmäßig. Der größte Raum des Rathauses ist der neue Sitzungssaal im Erdgeschoss, in denen der Stadtrat in Zukunft öffentlich tagt.
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