Wildunfälle im Landkreis Sömmerda - 235800 Euro geschätzter Sachschaden

In diesem Jahr ereigneten sich im Landkreis Sömmerda bereits 235 Wildunfälle. In der Pressmitteilung der Polizeidirektion Erfurt werden Rehe (135), Hasen (45) und Füchse (25) als "Hauptunfallverursacher" genannt. Mit Wildschweinen gab es fünf Zusammenstöße und Dachse waren beim Überqueren der Fahrbahn achtmal unaufmerksam.

Auf der A 71 kam es bisher zu 27 Wildunfällen. Die Bundesstraßen hatten einen Anteil von 67 Unfällen. Auf den Landstraßen ereigneten sich 103 und auf den Kreisstraßen 30 Unfälle. Sonstige Straßen waren achtmal betroffen.

Laut Polizeiangaben entstanden Sachschäden an 221 Pkw, elf Lkw und drei Bussen. Wildunfälle mit Kradbeteiligung wurden nicht gemeldet. Von der Automarke her waren VW 51-mal Gegner des Wildes, gefolgt von Skoda und Opel mit je 25 ungewollten Kontakten.

Der Sachschaden wird auf 235 800 Euro geschätzt. Ein Mal wurde eine Person leicht verletzt. Schwerpunktmonate waren April (37), Mai (36) und der September (25). Schwerpunkttage waren der Freitag (44), der Montag (38) sowie Dienstag und Sonntag mit je 32 Wildunfällen. Am gefährlichsten war für Tiere und Autofahrer die Zeit von 22 bis 23 Uhr (29), von 5 bis 6 Uhr und 21 bis 22 Uhr mit je 24 Wildunfällen.

Gerade jetzt, wo viele Fahrzeugführer in der Dunkelheit den Weg zur Arbeit und auch zurück antreten, ist die Gefahr groß. Wegen der Verkehrsdichte wird vorwiegend mit Abblendlicht gefahren und so die Sichtweite herabgesetzt. Insbesondere an noch nicht abgeernteten Feldern oder an Wald- und Buschgruppen muss mit Wildwechseln gerechnet werden. Die Polizei mahnt zur Vorsicht!
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