Ein Team - eine Wellenlänge

Für die Oettinger Rockets Gotha eine der besten Szenen der Saison: Torvoris Baker beim Dunking. (Foto: Zum Roten Faden)
 
Dimitrij Kreis (Foto: Zum Roten Faden)
Die Oettinger Rockets Gotha wollen die Play-offs gewinnen – Kapitän Dimitrij Kreis äußert sich zu Aufstiegschancen und Gegnern.

Die erfolgreiche Basketballmannschaft Oettinger Rockets Gotha ist Südstaffelmeister in der 2. Bundesliga ProB und steht kurz vor den Play-offs, um sich für die ProA zu qualifizieren. Das erste Spiel steht am 3. März in Gotha auf dem Plan. Kapitän Dimitrij Kreis resümiert und blickt voraus.


Was bedeutet der Titel Südstaffelmeister für die Oettinger Rockets?
Der Titel bedeutet schon sehr viel für uns, aber viel wichtiger ist er für unsere Fans. Nach der vergangenen Saison, die ja nicht wirklich erfolgreich verlief, konnte man die Freude in den Gesichtern der Fans sofort erkennen. Es tut gut, solche Fans an seiner Seite zu haben. Vielen Dank dafür. Für uns ist es nur ein Mini-Erfolg. Wir haben noch sehr viel vor in den Play-offs und müssen uns gut darauf vorbereiten.


Worin besteht für Sie der größte Unterschied zwischen der Saison 2010 / 2011 und der aktuellen?
Der Unterschied besteht darin, dass wir alle auf der gleichen Wellenlänge sind. Wir sind alle ziemlich jung, motiviert und wollen viel erreichen. Die Mannschaft vom letzten Jahr verstand sich außerhalb des Felds, jedoch nicht auf dem Spielfeld.


Warum ist das Team in dieser Saison so erfolgreich?
Wir sind, wie gesagt, ein junges und motiviertes Team. Zudem spielt der Head Coach, Marko Simic, eine sehr große Rolle. Er hat ein Team zusammengestellt, das sehr gut zusammen kommuniziert und seine Anweisungen sehr gut auf dem Spielfeld umsetzt. Zudem sind derzeit keine Spieler verletzt.


Das nächste Ziel?
Der Aufstieg in die Pro A. Wichtig ist dabei, dass wir unserem Spielkonzept treu bleiben und weiterhin als Team spielen.


Wer wird der stärkste Gegner?
Aus dem Norden schätze ich Hannover, Vechta und Braunschweig als starke Gegner ein. Aus dem Süden sind Nördlingen, Leipzig und Hanau nicht zu unterschätzen.


Wie stehen die Chancen, als Aufsteiger aus den Play-offs hervorzugehen?
Es sind höchstens drei Spiele zu spielen und zwei müssen wir gewinnen, dann sind wir weiter. Wir wissen zwar noch nicht, auf wen wir treffen werden. Aber an sich können wir sehr weit kommen und die Chancen sehen gut aus.


Wie bereiten sich die Oettinger Rockets darauf vor?
Wir praktizieren Individualtraining. Spätestens ab Mittwoch schauen wir uns Videos der anderen Mannschaften an und studieren ihre Systeme, um sie im Kopf zu behalten. Mit dem Trainer werden die Spielsituationen abgestimmt.


Kann sich der Verein einen Aufstieg leisten?
Nach einem Gespräch mit unserem Präsidenten Dirk Kollmar sollen wir unsere Ziele verfolgen und um den Aufstieg in die Pro A kämpfen. Um alles andere kümmert er sich.


Was fasziniert Sie am Basketball am meisten?
Basketball ist ein Teamsport. Mir gefällt es, im Team zu spielen, dabei um den Sieg zu kämpfen und dadurch natürlich erfolgreich zu sein. Mich fasziniert die Atmosphäre in der Halle während des Spiels, die Begeisterung der Fans. Vor allen Dingen habe ich sehr viel Spaß in diesem Sport.


Warum sollte man sich ein Spiel der Oettinger Rockets einfach einmal anschauen?
Unsere Spiele sind immer ausverkauft und es herrscht eine Wahnsinnsstimmung während des Spiels. Wir haben die besten Fans, die dafür sorgen und die uns immer bei unseren Auswärtsspielen begleiten und unterstützen. Wir spielen guten, schnellen und spektakulären Basketball. Das sollte man nicht verpassen und sich unbedingt einen Besuch in der "Blauen Hölle" vornehmen.


ZUR PERSON
• Dimitrij Kreis – Kapitän der Oettinger Rockets
• Maße: 1.88 Meter / 86 Kilogramm
• Spitzname: „Dimi“ oder „Dima“
• geboren am 13. September 1988 in Kustanaj
• Wohnort: Gotha
• Familienstand: ledig
• Beruf: Profi-Basketballer
• Hobbys: Cinema, Sport (allgemein)
• Motto: „1 life 2 live“
• bisherige Vereine: SaarPfalz Braves, 1. FC Kaiserslautern (Jugend), BIS Baskets Speyer (Jugend)
• Erfolge: Südwestdeutscher Meister
• Ziele: Aufstieg in die ProA (Nahziel) und in die BBL (Fernziel)
• Stärken: Defense, Passen, Teamplay
• Schwächen: manchmal zu wenig Selbstvertrauen


HINTERGRUND
• Das Team der Oettinger Rockets Gotha: Head Coach Marko Simic, Assistant Coach Christoph Nicol, Karsten Hochbach, Torvoris Baker, Tim Unterluggauer, Sebastian Rauch, Albert Kuppe, Tim Jarmusz, Sascha Mäder, Marcus Monk, David Watson, Dmitrij Kreis, Stefan Dziuballe, Leo Niebuhr, Konstantin Klein, Davon Roberts und Kevin Schaffartzik.

• www.big-gotha.de; www.tbv-online.de; www.diejungeliga.de

• BiG-Basketball-Spielbetrieb mit insgesamt 13 Mannschaften im Herren-, Damen- und Nachwuchsbereich

• Rollstuhlbasketball in der 2. Bundesliga

• Maskottchen: Rasselbock
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1 Kommentar
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Uwe Zerbst aus Gotha | 02.03.2012 | 10:35  
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