Ein Bericht unserer Chorsängerin Karin Hiller

Der Gemischte Chor des Männergesangverein Sömmerda war zu Gast in Haubinda

Nachdem der Kammerchor der Hermann-Lietz-Schule aus Haubinda, anläßlich unseres Frühlingskonzertes in der Petrikirche in Sömmerda gastierte, folgten wir gern der Einladung zum Schulfest nach Haubinda zu kommen.
Unserer Teilnahme am Gemeinschaftskonzert stand also nichts mehr im Wege.
Wer und Was ist eigentlich Haubinda? Der kleine Ort "Haubinda", gelegen zwischen Hildburghausen und Coburg, war ursprünglich ein Rittergut und wurde 1901 von dem Begründer Hermann Lietz als reine Internatsschule gegründet. Inzwischen gehört Haubinda zu einer der renommiertesten Privatschulen Deutschlands.
Nun begaben wir uns per Bus auf eine angenehme Reise nach Haubinda. Viel Interessantes gab es zu sehen, der Thüringer Wald mit seinen kleinen Bauernhöfen und gepflegten Dörfern war eine Freude für die Augen. Die Stimmung im Bus war ausgezeichnet und doch auch erwartungsvoll, würden wir den Ansprüchen dieser renommierten Schule genügen?
In Haubinda angekommen, wurden wir freundlich empfangen und für die kulinarische Versorgung hatte sich unser Gastgeber bestens vorbereitet. Zeit gab es auch noch, um diese Schule mit ihren spezifischen Eigenheiten näher kennen zu lernen.
Eine große Turnhalle diente als Musiksaal. Der Schulchor, bestehend aus ca. 70 Schülern, präsentierte sich mit einem anspruchsvollem Programm, überwiegend in englischer Sprache gesungen - aber mit viel Gefühl, Energie und großen stimmlichen Vermögen. Der musikalische Leiter, Herr Gerolf Kuhles, ein ehemaliger Sömmerdaer Musiklehrer, forderte von seinen Schülern alles, um seiner künstlerischen Aufgabe gerecht zu werden. Mit einem gemischten Gefühl begannen wir unser Programm, aber schnell war ein Gefühl der Freude und Sicherheit zu spüren. Unsere Chorleiterin, Frau Ines Weichard, verstand es hervorragend, mittels ihrer Körpersprache und eines ausdrucksstarken Dirigierens, uns entsprechend zu motivieren.
Für Skepsis war in unserem Programm kein Platz mehr. Unser Programm, welches geistliche Chormusik und deutsches Liedgut beinhalteten, kam beim Publikum sehr gut an, besonders älteren Gästen gefielen unsere deutschsprachigen Titel.
Dieses Gemeinschaftskonzert zeigte deutlich, daß jung und alt mit ihren musikalischen Ansprüchen in ihrem Unterhaltungswert sehr nahe bei einander liegen - allein die Mischung muss stimmen.
Zufrieden, mit vielen schönen Eindrücken, traten wir unsere Heimreise an.
Fazit dieses Tages: es war für alle ein erlebnisreicher und zufriedener Nachmittag.
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