Förderverein „Alter Buttstädter Friedhof“ plant die Aktivitäten für das kommende Jahr

Ein Bild des verschneiten Camposanto aus dem Jahr 2010
 
Ulf Annel mit seiner Frau und Björn Sauer während ihrer musikalischen Lesung auf dem alten Buttstädter Friedhof
Buttstädt: Camposanto |

Bereits am 21. Januar diesen Jahres trafen sich die Mitglieder des Fördervereins des alten Buttstädter Friedhofs zu ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung in „Hopfgartens Pizzeria“ in Buttstädt.

Während der alte Buttstädter Friedhof noch in der Winterruhe harrt, planen die Mitglieder des Fördervereins bereits die anstehende Saison.
Hauptthemen im Rechenschaftsbericht des Vereinsvorsitzenden Erich Reiche waren die Auswertung der Aktivitäten des vergangenen Jahres, sowie die Planungen für das Jahr 2015.

Die Reparatur und Restaurierung einer barocken Totensäule, welche dadurch vor der Zerstörung gerettet wurde, war der größte finanzielle Kraftakt des letzten Jahres. Die Kosten von fast 3100 Euro konnten nur durch zahlreiche private und öffentliche Spenden, unter anderem des Landes, des Landkreises, der Stadt sowie der Nordthüringer Volksbank und der Sparkassenstiftung getragen werden.

Im vergangenen Jahr stand keine ABM-Kraft zur Verfügung, um die vor allem im Frühjahr anfallenden Mäh- und Pflegearbeiten zu bewerkstelligen. Dank der Unterstützung des Bauhofes der Stadt Buttstädt und zahlreicher Anwohner der Straße „Am alten Friedhof“ wurde aber auch dieses Problem gemeistert und der Friedhof in einem vorzeigbaren Zustand gehalten.

An baulichen Maßnahmen steht 2015 die Reparatur einer Trockenmauer auf dem Plan, welche eigentlich schon für das vergangene Jahr angedacht war, aber verschoben werden musste, da die Sanierung der Totensäule dringlicher war.

Die Höhepunkte des Jahres 2014 waren unbestritten die beiden kulturellen Veranstaltungen - die musikalische Lesung mit Musik im Mai und das Konzert des „Teufelsgeigers“ Fabian Fromm im August.

Der vom Erfurter Kabarett „Die Arche“ bekannte Autor und Darsteller Ulf Annel las gemeinsam mit seiner Frau humorvolle Passagen aus dem Buch „Nehmt ihr am Wochenende die Kinder?“ des Eulenspiegelverlages – musikalisch mit Keyboard und Gesang umrahmt durch Björn Sauer, ebenfalls Mitglied der Arche.

Vor allem das Konzert im Fackelschein im August brachte mit einem unerwarteten Ansturm von etwa 200 Besuchern die Mitglieder des Vereins an die Grenzen ihrer Möglichkeiten. Sitzbänke und Getränkevorräte des vom Verein selbst organisierten Caterings reichten bei weitem nicht aus. Das Ambiente des Friedhofs und die musikalische Virtuosität Fabian Fromms verzauberten alle Besucher.
Die Vereinsmitglieder bekommen seit Jahren von vielen Gästen und auch von den Künstlern selbst immer wieder bestätigt, dass der Friedhof in warmen Sommernächten und bei Fackelschein eine Atmosphäre bietet, die sich auf keiner anderen Bühne herstellen lässt.

Trotz des oft geäußerten Wunsches, solche Veranstaltungen öfter durchzuführen, wird es auch in Zukunft aus zwei Gründen bei einer Lesung und einem Konzert im Jahr bleiben: Die Vereinsmitglieder organisieren die Veranstaltungen ehrenamtlich in ihrer Freizeit und sie sollen einzigartige Höhepunkte bleiben, die mitunter auch schon als Geheimtipp gehandelt werden.

Für das Jahr 2015 sind also wieder eine literarische Veranstaltung im Mai und ein Konzert im August in Vorbereitung. Die Lesung erfolgt wieder in Zusammenarbeit mit der „Literarischen Gesellschaft Thüringen“ und wird gerade geplant.

Der Erfolg des Konzertes im August ließ den Gedanken aufkommen, den Auftritt von Fabian Fromm - natürlich mit einem anderen Programm - zu wiederholen. Die konkreten Planungen dazu beginnen im Frühjahr.

Die Termine für alle Veranstaltungen werden, sobald sie feststehen, in der Presse, im Amtsblatt und auf der Homepage des alten Buttstädter Friedhofs (www.alter-friedhof-buttstaedt.de) veröffentlicht.

Wie in jedem Jahr findet zu Johannis eine Andacht auf dem Friedhof statt, zum Pferdemarkt und zum Tag des offenen Denkmals ist er zur Besichtigung geöffnet. Der Eintritt wird auch in Zukunft zu allen kulturellen Veranstaltungen, Besichtigungen und Führungen frei sein, jedoch wird um eine Spende zur Unterstützung der Arbeit des Fördervereins gebeten.
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