Neues vom Indien-Patenschaftsprojekt „Amy Carmichel“ (November 2013)

Ausflug in die Tempel- und Seidenweberstadt Kanchipuram
Zwei besonders wichtige Aufgaben gab es für das Amy-Projekt in diesem Jahr zu bewältigen: Für insgesamt 21 neue Mädchen und 2 Studentinnen waren Pateneltern zu finden – und die Notstromversorgung des Frolich Home in Pandur mit einer Solaranlage war zu realisieren. Letzteres konnte bereits im Juli diesen Jahres abgeschlossen werden. Jetzt, Anfang November, sind alle Kinder aus dem Jahrgang 2013 in Patenschaften und abgesichert. Ein ganz dickes „Danke!“ an alle, die dies ermöglicht haben!
Insgesamt betreuen wir zur Zeit 86 Schulkinder und 17 Studenten. Eine Zahl, die mir in unserem Gründungsjahr 2004 unvorstellbar erschienen wäre. Angedacht waren damals einmal 20, später dann maximal 40 Kinder.

Im Oktober war, wie inzwischen in jedem der zurückliegenden Jahre, wieder eine, wenn auch diesmal kleine Gruppe Pateneltern zu Besuch in Indien, um einige Zeit mit ihren Kindern zusammen zu verbringen und ein Stück die Region kennen zu lernen.
Es gab eine Reihe Ausflüge, einen davon auch wieder zusammen mit allen Internatskindern, an einem Wochenende einen Familientag, an dem auch die Familien unserer Mädchen mit eingeladen waren, zu einem gemeinsamen Essen, Zeit zu Gesprächen und Kurzweil – und (inzwischen zum Patenreise-Termin auch bereits Tradition) einen Tauf- und Konfirmationsgottesdienst, in dem sich eine ganze Reihe unserer Kinder taufen bzw. konfirmieren ließen.

Im letzten Jahr mussten wir die Abende in Pandur oft im Kerzenschein oder im Licht von Petroleum-Sturmleuchten verbringen, da es mehr Stromabschaltungen, wie Zeiten mit Stromversorgung gab. Dank der wirklich gut funktionierenden Solarstromanlage gehörte dies in diesem Jahr der Vergangenheit an. Ein Stromausfall war lediglich daran zu bemerken, dass einige der Ventilatoren zeitweise nicht funktionierten, da diese aus Kapazitätsgründen nicht mit der Notstromversorgung gekoppelt sind, bzw. die, für europäische Ohren sehr gewöhnungsbedürftige Ansage der Kirchturmuhr auf dem Nachbargelände zur vollen Stunde einfach „himmlisch“ schwieg.

Zum Abschluss noch ein kleiner Ausblick: Am 4.August im kommenden Jahr wird unsere Initiative ihr 10.Jahr vollendet haben. Zuvor wird, voraussichtlich im April, wieder ein Patentreffen stattfinden, einige Indienabende werden auf dem Programm stehen – und es wird natürlich auch eine Reihe neuer Mädchen geben, für die wir auf die Suche nach Pateneltern gehen.
Wichtigstes Anliegen neben den Patenschaften ist, das Grundkapital für unsere 2011 gegründete Amy-Stiftung soweit zu erhöhen, dass diese in einigen Jahren einmal in der Lage ist, die Arbeit des Amy-Projektes (unabhängig) direkt von Indien aus weiterzuführen. Hierfür sind wir für jede Spende dankbar.

Mehr Informationen über uns und unsere Arbeit gibt es im Internet:
www.amycarmichel.bplaced.net

Winfried Stelle (ehrenamtlicher Amy-Projektkoordinator)
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