Tanzen wie im Märchen

Kleine Flattertiere (Foto: Barihah e.V.)
Die ersten Takte der fremdländischen Musik erklingen, die Mädchen beginnen lächelnd, sich dazu zu bewegen, begleitet von den flatternden, seidenknisternden Tüchern. Schon sind sie mittendrin in der orientalischen Märchenwelt aus 1001 Nacht. Und mit ihnen die bewundernden Blicke der Zuschauer. Man sieht den Mädchen an, wie viel Spaß sie am Bauchtanz haben.

Seit sechs Jahren bringt Cornelia Liebermann als Chalida in ihrem gleichnamigen Tanzstudio in Sömmerda Mädchen den Bauchtanz nahe. Dank der orientalischen Schleier und der bunten Kostüme finden die Kinder schnell Gefallen an dieser Art sich zu bewegen.  

 Dabei ist Bauchtanz so vieles mehr, als einfach nur die Hüften zu schwingen und die Arme geschmeidig zu bewegen. „Da der Bauchtanz im Wesentlichen ein Improvisationstanz ist, haben die Kinder die Möglichkeit, ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen, Hemmschwellen zu überwinden, Kontakte zu knüpfen. Sie können den Tanz als positives Ventil nutzen“, macht Cornelia Liebermann, die viele Jahre als Bühnentänzerin und Choreografin arbeitete und nun Bahirah, dem Verein für Orientalischen Tanz und Kultur e.V., vorsteht, immer wieder die Erfahrung. Außerdem, so weiß sie, stärkt Bauchtanz die Körperhaltung, wirkt sich positiv auf die motorischen Fähigkeiten, Koordination und Orientierung aus und fördert die kreative Persönlichkeitsentwicklung.

Doch nicht nur tanzen lernen die Mädchen (übrigens sind auch Jungen gern gesehen, die das Gegenstück zum Bauchtanz erlernen), sondern erfahren auch eine Menge Wissenswertes über die orientalische Kultur. „Das ist mir ein besonderes Anliegen“, erklärt Chalida.
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