Reform für die Gebäudereinigung an Schulen

(Foto: Gisela Peter / pixelio.de)
Professionelle Gebäudereinigungen werden überall dort gebraucht, wo sich täglich viele Menschen aufhalten, die aber gleichzeitig anderen Tätigkeiten nachgehen und sich deshalb nicht auch noch um die Reinigung des Gebäudes kümmern können. Dies ist in öffentlichen Gebäuden der Fall, in Bürokomplexen oder in Universitäten. Firmen, die sich ganz professionell mit diesem Thema beschäftigen, so wie zum Beispiel die A&C Gebäudereinigung, bieten ihren Service in zahlreichen Gebäuden dieser Art an und halten dadurch all die Räume sauber, die sonst wahrscheinlich im Chaos untergehen würden. Man muss sich nur einmal vorstellen, was die Angestellten eines Büros sagen würden, wenn man sie selber plötzlich zur Reinigung ihres Büros verdonnern würde.

Doch wie sieht es eigentlich an Schulen aus? Wenn man mal an seine eigene Schulzeit zurückdenkt, dann kommt es einem nicht so vor, als wären dort dauernd Putzkolonnen durch die Gänge gezogen. Und ebenso sah es eben manchmal auch aus. Wenn man sich an den Geruch auf den Toiletten noch lebhaft zurück erinnern kann, dann ist wohl davon auszugehen, dass in die Hygiene nicht sehr viel Bedeutung und Kosten gesteckt wurden. Das soll sich nun allerdings ändern. Ein Projekt im Raum Frankfurt soll ausprobieren, ob es durch andere Wege möglich ist, Schulen von Grund auf sauberer zu halten. Schließlich soll die Schule sich in einem Gebäude befinden, in dem sich die Kinder möglichst wohlfühlen.

Mit dem Beginn des neuen Schuljahrs soll an zwölf Schulen, insgesamt drei Gymnasien, fünf Grundschulen, zwei Gesamtschulen, einer Haupt- und einer Realschule, das Pilotprojekt starten. Insbesondere bei den Schultoiletten, die ja stets einen gewissen Knotenpunkt der Unreinheit dargestellt haben, soll ein geänderter Reinigungsmodus eingeführt werden. Während bisher die Reinigungskräfte dort nur zu festgelegten Zeiten ihre Arbeit verrichteten, sollen diese nun über einen längeren Zeitraum im Gebäude präsent sein und dann die Toiletten sauber machen, wenn Bedarf besteht. Die Toiletten sollen so möglichst den ganzen Tag in nutzungsfähigem Zustand bleiben und Geruchsbelästigungen so gut es geht verhindert werden.

Wenn sich das Modell, das nun angedacht und in den zwölf Schulen ausprobiert wird, durchsetzt und Erfolg zeigt, dann soll es so schnell wie möglich nach und nach auch an anderen Schulen eingeführt werden. Neben den Veränderungen bei der professionellen Reinigung sollen auch pädagogische Konzepte eine Rolle spielen, die dafür sorgen sollen, dass durch das Verständnis der Schüler die Verunreinigung von Toiletten eingeschränkt wird. Ziel ist es, bei den Schülern ein Verantwortungsgefühl für ihre Schule zu wecken. Ob dies in der Form durchzusetzen ist, wird sich noch zeigen. Zunächst wurde im Entwurf des Haushalts für 2014 erst einmal ein zusätzlicher Betrag von einer Million Euro vorgesehen, damit das neue Modell überhaupt durchgesetzt werden kann. Teurer als das bisherige Modell der Gebäudereinigung wird es in jedem Fall, doch der Schulträger sieht sich in der Verantwortung, die Schulen sauber und hygienisch zu halten. Gerade die zunehmende Zahl der Ganztagesschulen verlangt es, dass es im Bereich der Gebäudereinigung in den Schulen zu einer Reform kommt, da sich so immer mehr Leute, Schüler sowie auch Lehrer, für einen längeren Zeitraum dort aufhalten müssen.

Quellen:

-a-und-c-gebaeudereinigung.de
-handwerk.com
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