Alpakas - ... von Peru nach Grossfurra

  Sondershausen: Surifarm |

Eine der größten Alpaka – Herden in Deutschland, … direkt vor unserer Haustür.

Wenn man auf das Farm- Gelände von Fam. Papst, unweit von Sondershausen kommt – welches vor Jahren als Sägewerk diente – verliebt man sich sofort in die großen braunen Knopfaugen , die einen beim Betreten der Koppel mustern.

Es sind die Augen der Alpakas.

„150 Tiere leben hier. Ein Drittel davon sind Jungtiere“, sagt Klaus Papst, der mit seiner Frau vor 14 Jahren begann, diese edlen Tiere zu züchten.

„Wir haben eine der größten Alpaka- Herden in Deutschland“, sagt Klaus Papst.
„Die Inkas waren die Ersten, die die Alpakas züchteten – dies ist mittlerweile 5000 Jahre her. Die Tiere stammen ursprünglich aus Peru, Chile und Bolivien“, erzählt Klaus Papst und man merkt seine große Leidenschaft für diese – seine – Tiere. „ Für mich ist es eine Berufung, ich will nicht anderes machen“, sagte er.
Zwei Rassen werden von ihm und seiner Frau gezüchtet, Suri –Alpakas und Huacaya Alpakas.
Durch die Bescheidenheit der Tiere ist es für fast jeden Liebhaber möglich, diese Tiere zu halten. Allerdings muss man mit ungefähr 1.000 EUR Anschaffungskosten pro Tier rechnen. Man sollte auch wissen, dass dies Herdentiere sind und allein nicht gehalten werden sollen.

Zudem ist eine gesetzl. vorgeschriebene Grundstücksgröße für die ersten 2 Tiere von 1.000 qm zu gewährleisten.
Klaus Papst ergänzt: „ Die Tiere werden zwischen 20 und 25 Jahren alt, dass sollte man bei einer Anschaffung auch beachten“.

Einmal im Jahr werden seine Tiere geschoren, dazu wurden extra Gestelle gefertigt an denen die Tiere fixiert werden, um ein Scheren zu ermöglichen.
„ 5 Kilo an Wolle erhält man pro Tier, wobei man nur die Hälfte als -gute Wolle-bezeichnen kann“, sagt Susanne Neitzke, die Frau des Farmers.
Sie fügt hinzu: „ Auf dem Markt erhält man für gute Wolle ca. 50 EUR pro Kilo, wir selbst lassen davon Kleidung und auch Bettdecken machen und verkaufen diese dann auf hiesigen Märkten. Die Decken sind sehr atmungsaktiv und gesund“.
Dadurch die Alpakas seit 1996 in Deutschland als Nutztiere anerkannt sind, ist eine Hobbyzucht problemlos möglich.
„Man sollte aber bedenken, wenn man züchten will, dass eine Stute im Normalfall 350 Tage trächtig ist. Zudem kommt eine Zwillingsgeburt äußerst selten vor. Bevor man also von einer Herde sprechen kann, vergehen mitunter Jahre“, sagen die Farmbesitzer.
Klaus Papst erzählt weiter: „ Vor einem Jahr haben wir extra einen Deckhengst aus Kanada importiert. Dieser könnte ca. 4 Stuten am Tag decken“.
Alpakas sind leise aber auch scheue Tiere. Sie machen ein Geräusch, ähnlich eines kleinen Summen`s. Hört man es, sind sie zufrieden.
Weit verbreitet ist auch der Irrglaube, dass Alpakas – ähnlich wie Lamas – spucken.
„Dem ist nicht so“, sagt K. Papst, „ wenn, dann tun sie das nur untereinander. Die Stuten wehren damit aufdringliche Verehrer ab, Menschen bespucken sie nicht“.
Die Farmersfamilie freut sich immer über Besuch – auch von Kindern – und gibt bereitwillig Auskunft.
Wer also einmal diese wundervollen Tiere aus der Nähe betrachten möchte, kann sich unter www.surifarm.de oder Tel. 03632- 543214 erkundigen und anmelden.
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