Weitblick mit Pfiff

Aus umgekehrter Richtung sehen viele Sondershausen-Besucher den Frauenberg mit seiner markanten Großantenne. Doch lohnenswert ist auch eine Wanderung auf den 441 Meter hohen Stadtberg, wie diese Aussicht zeigt. Foto: Herting (Foto: Foto: Herting)
Sondershausen: Frauenberg | Von Günter Herting

Schon immer war der Frauenberg ein beliebtes Ausflugsziel. Als Ausläufer der Hainleite bietet der Berg einen weiten Blick über das Wippertal mit der Kreisstadt Sondershausen. Zur Entspannung der Wanderer wurde schon im Jahre 1910 eine Schutzhütte mit gastronomischer Einrichtung auf dem 411 Meter hohen Berg erbaut. Leider fiel die beliebte Raststätte Ende der 50er Jahre sinnloser Zerstörung zum Opfer.

Um den geschichtsträchtigen Ausflugsort wieder attraktiver zu machen, wurde nun auf dem Frauenberg ein Informationspavillon eröffnet. Beim ersten Schnee in diesem Winter übergaben Landrat Peter Hengstermann und Bürgermeister Joachim Kreyer am 19. Dezember den neuerrichteten Pavillon der Öffentlichkeit.

Informationstafeln im und am Pavillon geben Hinweise auf Flora und Fauna rund um den Frauenberg. Eine übersichtlich gestaltete Wanderkarte weist auf touristische Ziele in der Umgebung hin. Informationen zu den Ausgrabungen vor Ort geben Aufschluss über bisherige Funde. Ein Grillplatz und aufgestellte Papierkörbe komplettieren die Neuerungen für die Besucher.

Am Bergrand Richtung Kalischacht geben zwei Tafeln außerdem Hinweise zum Geopfad "Kalibergbau". Die Kosten für den Pavillon betragen rund 47 000 €, für die Anlagen, Geopunkt und Schautafeln zirka 20 000 €. Bleibt zu hoffen, dass die neuen Einrichtungen auf positive Resonanz stoßen und für die Wanderer lange unbeschadet erhalten bleiben.
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