Organspende - ein Thema das alle angeht

Sondershausen: Bernert | Ich sprach die Tage im Kollegenkreis über dieses Thema und verfolge die derzeitigen Diskussionen, da ist von Unzumutbarkeit einer Widerspruchslösung die Rede, gar von einer Gefährlichkeit für die Bevölkerung wenn man eine solche Lösung den Menschen überstülpt.

liegt das Problem nicht woanders? Politiker glauben die Bevölkerung und deren Willen zu kennen, was schon immer ein Witz war und bleibt, aber auf die Widerspruchslösung der DDR angesprochen kennen Sie nur das Argument der Diktatur.

Zu wenige Organspenden sind keine deutsche Erscheinung und schaut man sich in Europa um stellt man fest, dass von 28 Europäischen Länder gerade fünf die Zustimmungslösung bevorzugen. (Quelle: http://www.organspende-info.de/information/) Damit leben in den Augen unserer Parlamentarier insbesondere der schwarz - gelben Fraktion rund 82 Prozent der Menschen in Europa in Diktaturen.

Ich glaube fest daran, dass die Menschen weiterdenken wie Politiker meinen. Aufklärung sollte bereits in der Schule beginnen und zwar mit den Eltern.

Ich möchte als bekennender Organspender eine Diskussion anregen, die die Frage stellt: Was wäre wenn ich ein Organ bräuchte und niemand will spenden.

Bleibt uns die Zeit darüber zu diskutieren und alles juristisch abzuklopfen wenn ein Organ entnommen werden könnte, wer möchte Hinterbliebene in der Stunde des Schmerzes dazu befragen?

Es lohnt sich darüber nachzudenken!
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Heidrun Fischer aus Nordhausen | 24.06.2011 | 11:11  
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