Professor Baum zum Präsidenten der "World Association of Radiopharmaceutical and Molecular Therapy" berufen

Prof. Dr. Richard P. Baum, Chefarzt der Klinik für Molekulare Radiotherapie/Zentrum für Molekulare Bildgebung (PET/CT). Foto: Klinik (Foto: Klinik)
Bad Berka: Zentralklinik | Vor wenigen Tagen wurde Chefarzt Professor Dr. Richard P. Baum zum Präsidenten der internationalen medizinischen Fachgesellschaft „World Association of Radiopharmaceutical and Molecular Therapy" (WARMTH) berufen. Seit 1998 leitet Professor Baum die Klinik für Molekulare Radiothera-pie/Zentrum für Molekulare Bildgebung (PET/CT) der Zentralklinik Bad Berka und gehört heute zu den weltweit anerkannten Experten auf dem Gebiet der Nuklearmedi-zin, vor allem zur Behandlung von Patienten mit Tumorerkrankungen.

Dr. Kerstin Haase, Geschäftsführerin der Zentralklinik, gratulierte Professor Baum zu dieser wichtigen internationalen Anerkennung: „Die Wahl zum Präsidenten von WARMTH zeigt einmal mehr, welch essentielle wissenschaftliche Arbeit Professor Baum im Bereich der Nuklearmedizin und der Entwicklung neuer Therapiesubstanzen (Radiopharmaka) geleistet hat. Seit vielen Jahren arbeitet Professor Baum hier in der Zentralklinik interdisziplinär im Zentrum für Neuroendokrine Tumore und konnte durch seine innovativen Forschungen vielen Patienten entscheidend helfen.“

Zu den Aufgaben von WARMTH, einer internationalen wissenschaftlichen Organisation mit über 400 Mitgliedern aus mehr als 70 Ländern der Erde, gehört vor allem die Förderung der molekularen Radiotherapie mittels Radiopharmazeutika. Dies sind radionuklidmarkierte krankheitsspezifische Substanzen, welche in der bildgebenden Diagnostik (vor allem bei PET/CT-Untersuchungen) und zur Therapie verschiedener Krebsleiden (aber auch zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen und von Schilddrüsenüberfunktionen) verwendet werden.

Professor Baum engagiert sich zusammen mit seinem Team insbesondere auf dem Gebiet der Behandlung von neuroendokrinen Tumoren (NET) – einer der Schwerpunkte der Klinik, die sich inzwischen als eines der weltweit größten Zentren zur Radiorezeptor-Therapie von NET etabliert hat. So werden derzeit jährlich bis zu 500 Patienten in der Zentralklinik im Zentrum für Neuroendokrine Tumore mittels des THERANOSTICS-Konzepts behandelt, welches von Professor Baum wesentlich mitentwickelt wurde.
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