Verbrennen von Baum- und Strauchschnitt erlaubt

Das Verbrennen von trockenem Baum- und Strauchschnitt wird vom 2. bis 6. April und vom 8. bis 13. April, von 9 bis 18 Uhr gestattet.
Das Wohl der Allgemeinheit darf nicht beeinträchtigt werden und es sind erhebliche Belästigungen der Nachbarschaft, insbesondere durch starken Rauch, zu vermeiden, so das Landratsamt. Schwelbrände sind verboten und werden geahndet.

Generelle Brennverbote gelten weiterhin u. a. an Sonn- und Feiertagen, auf gewerblich genutzten Flächen, für Laub, Gras, Heu, vier Wochen vor dem Brennbeginn geschnittenes Gehölz und sonstige Abfälle (z. B. Kompost, Bauabfälle, angerottete Biomasse) an Regen- und Nebeltagen in der Gemarkung Bad Berka, einschließlich Ortsteil München (ausgenommen die übrigen Ortsteile der Stadt Bad Berka) und in der Gemarkung Mellingen außer Köttendorf (in Mellingen ist ein Brandplatz der Gemeinde zu nutzen).

Anforderungen an die Verbrennung sind u. a.:

1. Durch das Verbrennen dürfen keine Gefahren oder Belästigungen durch Rauch oder Funkenflug für die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft eintreten. Es ist insbesondere auf die Windrichtung und –geschwindigkeit zu achten. Bei starkem Wind ist das Feuer zu löschen.

2. Zum Anzünden und zur Unterstützung des Feuers dürfen keine anderen Stoffe, insbe-sondere keine häuslichen Abfälle, Reifen, Mineralölprodukte, brennbare Flüssigkeiten oder mit Schutzmitteln behandelte Hölzer benutzt werden.

3. Die Verbrennungsstellen auf bewachsenem Boden sind mit einem Schutzstreifen zu umgeben, zu beaufsichtigen, nach Abschluss ausreichend mit Erde abzudecken oder mit Wasser zu löschen und nachzukontrollieren.

4. Kurz vor dem Verbrennen ist das Brennmaterial umzuschichten (Schutz von Tieren, die im Brandhaufen Unterschlupf gesucht haben).

5. Die in der amtlichen Bekanntmachung vorgegebenen Mindestabstände, z. B. zu Straßen, Waldgebieten, Lagerhallen, sind zu beachten.

Das Umweltamt weist darauf hin, dass eine Anzeige des Abbrennens nicht erforderlich ist. Der Baum- und Strauchschnitt kann in unverpackter Form kostenlos an der Kompostierungsanlage Tannroda/Böttelborn (Tel.: 036450/42134) bzw. gegen ein geringes Entgelt in den Kompostierungsanlagen Süßenborn und Utzberg, bei der Fa. Tönsmeier bzw. Fa. AVT in Apolda sowie Containerdiensten entsorgt werden.

Bei Kontrollen des Umweltamtes wird immer wieder festgestellt, dass zu feuchtes Material verbrannt wird. Daher wird empfohlen, den Brandhaufen spätestens zwei Wochen vor dem Brenntag mit einer Plastefolie zu überziehen. Diese sollte nur den oberen Teil des Haufens bedecken, damit der trocknende Wind seitlich eindringen kann.

Für Kleingartenanlagen empfiehlt es sich, an einem Tag auf einem geeigneten Brandplatz in der Anlage unter Aufsicht das Verbrennen durchzuführen (Zusammenfassung kleiner Einzelfeuer).
Das Umweltamt weist ausdrücklich darauf hin, das der Missbrauch derartiger Feuer und Verstöße gegen die Verbote als Ordnungswidrigkeiten mit Bußgeld geahndet wird.
Das Bußgeld kann gemäß § 69 Abs. 3 Kreislaufwirtschaftsgesetz bis zu 100.000 Euro betragen.

Bei starken Rauchbelästigungen bitte Informationen an das Umweltamt unter Telefon 03644/540-671 oder Handy 0151/57117183.

Die entsprechende Genehmigung (Allgemeinverfügung) zum Verbrennen von Baum- und Strauchschnitt wird im Amtsblatt des Landkreises vom 30.03.2013 veröffentlicht und ist im Internet unter www.weimarerland.de, Button Umwelt/Landwirtschaft, Service, nachzulesen.
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