Ausstellung des iranischen Künstlers Mehdi Majd-Amin in der Klinik für Palliativmedizin (Zentralklinik) Bad Berka

(Foto: Mehdi Majd-Amin)
Mehdi Majd-Amin wurde 1948 in Teheran geboren. Er studierte Malerei und Grafik bei dem iranischen Maler und Kunstwissenschaftler Tajwidi und parallel dazu betrieb er auch ein Studium der Miniaturmalerei und Kalligraphie an der Universität der Schönen Künste in Teheran. Aus politischen Gründen wurde er gezwungen seine Heimat zu verlassen.
An der Hochschule der Künste in Berlin setzte Mehdi Majd-Amin von 1982-1988 sein Studium der Malerei, Design und der dekorativen Malerei bei den Professoren Klaus Krause und Dieter Reinhard Braun fort.

Mehdi Majd-Amin:"Ich habe da gelernt, mich mehr um eine Gesamtkonzeption zu kümmern und nicht nur am Detail zu arbeiten, wie ich das im Iran gelernt hatte. Außerdem konnte ich meinen Stil der kräftigen Farben entwickeln. Bei mir mischt sich Orient und Okzident in vielen Bildern. Ich bleibe aber auch kalligraphisch meiner alten Heimat treu."

Es folgte noch 1989 ein Teilstudium der Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin. In Berlin erlebte er auch den Fall der Mauer.

Seit 1994 ist Mehdi Majd-Amin als freischaffender Künstler und Ausstellungsmacher in Berlin tätig. Er widmete sich auch der Organisation und der Kuration von zahlreichen Gruppenausstellungen verschiedener Künstler.
1999 gründete Mehdi Majd-Amin die Galerie Mani zusammen mit Dr. Angelika Jung als interkulturelles Zentrum für Kunst und Musik in Berlin-Charlottenburg. Hier finden ständig Einzel- und Gruppenausstellungen statt.

Mehdi Majd-Amin hat sich sehr gefreut, als die Idee einer Ausstellung in der Palliativklinik Bad Berka an ihn herangetragen wurde. Besonders beeindruckt hat ihn bei der Ausstellungseröffnung die Teilnahme vieler Patienten und die Gespräche mit ihnen. 26 meist großformatige Bilder mit expressiven Farben sind in Bad Berka ausgestellt. Eine kleine Auswahl kann man hier im Bildteil sehen.

Mehdi Majd-Amin formulierte:“Ich hoffe, dass meine Bilder vielen Menschen Kraft und Hoffnung geben können. Wir leben alle in einer Welt, in der wir Hoffnung und Zuversicht brauchen und Menschen, die uns helfen und an unserer Seite stehen. Ich möchte mit meinen Bildern Menschen Lebensfreude vermitteln und lade auch alle Besucher ein, meine Bilder zu betrachten.“
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