Das vierzehnte Türchen zum Lebendigen Adventskalender 2015 hat sich geöffnet

Weimar: Stadtzentrum |

Stadtkirche St. Peter und Paul


Für die Herderkirche hatten sich die Akteure des Lebendigen Adventskalenders in diesem Jahr etwas Besonderes einfallen lassen: Der Auftritt des Weimarer Handglockenchores, der seit 1995 besteht, sorgte für einen musikalischen und seltenen Genuss.

Sind doch Handglockenchöre hierzulande kaum bekannt. Nicht verwechseln darf man die Handglocken mit Kuhglocken! Erstere haben einen reinen, hellen, fast sphärisch-schwebenden Klang. Jeder der Mitspieler, bedient im Durchschnitt 4 bis 8 Glocken aus Bronze. Diese werden in der Länge des Notenwertes zum Schwingen gebracht und anschließend am Körper wieder abgedämpft. Und das sollte möglichst einfühlsam geschehen, denn nur so ist ein ausdrucksvoller Gesamtklang zu hören.

Ihren Ursprung haben die Handglocken in England im 16. und 17. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert gerieten sie in Vergessenheit, bevor sie im Ursprungsland circa 1930 wiederentdeckt wurden. In Deutschland bestehen zurzeit circa 25 Handglockenchöre, drei davon in Thüringen.

Wie zu allen Tagen des Lebendigen Adventskalenders, wurden auch an diesem Tage zwei thematische Weihnachtslieder gesungen.

Die Kirchgemeinde hatte gleich im Anschluss zum traditionellen Adventssingen eingeladen.
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