Die Flucht der Nachbarin

Weimar: ACC Galerie | Menschen fliehen aus fernen Ländern vor Krieg und Terror. Doch Menschen fliehen auch in Weimar, aus der Wohnung gleich in der Nachbarschaft. Sie fliehen vor Terror im Alltag, vor häuslicher Gewalt. 17000 Frauen und Kinder suchten 2013 in deutschen Frauenhäusern Schutz vor einem gewalttätigen Partner und Vater, nicht mitgezählt sind die, die bei Verwandten oder Freunden unterschlüpften. Erst recht nicht gezählt sind die, die gar nicht erst versuchen, einem von Gewalt dominierten Familiensystem zu entkommen, weil ihre Widerstandskraft nur zum täglichen Überleben reicht und der Gedanke an Freiheit Angst macht. Warum trennen sich Frauen nicht von gewalttätigen Partnern? Womit müssen sie rechnen, wenn sie es tun? Wie tickt ein Familiensystem, das von Brutalität in Worten und Taten geprägt ist? Welche Auswege gibt es? Drei Sozialpädagoginnen des Weimarer Frauenhauses arbeiten seit 25 Jahren für die Opfer häuslicher Gewalt. Sie sprechen mit Alexandra Janizewski über die kaum beachteten Fluchten gleich vor unserer Haustür.

Dienstag, 27. Oktober 2015, 20:00 Uhr, ACC Galerie
Eintritt: 3 € | erm. 2 € | Tafelpass 1 €
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