Doppelkonzert Das Konglomerat & Nachtfarben

Wann? 21.09.2015 20:00 Uhr

Wo? mon ami , Goetheplatz 11, 99423 Weimar DE
Weimar: mon ami | Kon|glo|merat
lateinisch conglomerare, aus con- = mit-, zusammen- und glomus = Kloß; Knäuel
(bildungssprachlich) Gemisch [aus sehr Verschiedenartigem]; Zusammenballung
Synonyme: Ansammlung, Gemisch, Potpourri, Sammelsurium, Verbindung, Verflechtung.

Konglomerat ist die Verbindung der vier jungen Künstlerpersönlichkeiten Gustav Geißler (Altsaxophon), Luise Volkmann (Altsaxophon), Athina Kontou (Bass) und Philip Theurer (Schlagzeug) zu einer außergewöhnlichen Band und ist die Verflechtung von Musik und gelebten Geschichten, die sich in jedem einzelnen Song spiegeln. Konglomerat ist die Ansammlung von Kreativität und Energie, ist ein Potpourri aus experimentellen Tönen, ein Sammelsurium von Ideen. Konglomerat gibt dem Jazz einen neuen aufregenden Charakter, indem sie das Genre für sich neu definieren und um Attitüden erweitern, die abseits des klassischen clean jazz liegen. Zahlreiche Auftritte in ganz Deutschland zeichnen sie aus. Im September 2015 wird das Leipziger Quartett sein erstes Studio Album beim Leipziger Label Resistant Mindz veröffentlichen. Konglomerat ist ein Gemisch aus Verschiedenartigem, niemals pur, niemals rein, immer gemischt.

Nachtfarben
Wenn der Tag geht, es draußen still wird, und die Dinge des Lebens, die uns unsere
Sinne als Realität vermittelt haben – vom Schein der Sonne entkleidet und vom
übertönenden Lärm befreit – zu Erinnerungen gerinnen, wenn sie ins Zwielicht des
Unterbewussten getaucht, mit dem Weichzeichner unserer Intuition bearbeitet, zu
Ahnungen, Sehnsüchten, Visionen, Utopien verschwimmen, oder gar vom Licht der
Erkenntnis spärlich beleuchtet, für einen Moment ihr Wesen enthüllen, dann zeigen
sie sich uns in ihren »Nachtfarben«. Mit den Prinzipien des Jazz bestens vertraut und von der Klanglichkeit zeitgenössischer skandinavischer Ausprägung beeinflusst, befragen Martin Bosch (b), Clemens Litschko (dr), Malte Sieberns (p) und Markus Rom (git) ihre
musikalischen Mittel spielerisch immer wieder neu auf ihre Ausdrucksfähigkeit hin.
Dabei stehen bei den Musikern aus der Weimarer und Leipziger Jazz- und
Alternativeszene nicht die Zurschaustellung der Virtuosität des Einzelnen im
Spotlight. In den Kompositionen von Martin Bosch werden gemeinsam aus einfachen
rhythmischen und harmonischen Keimzellen komplexe musikalische Gebilde
entwickelt, entflechtet, verworfen und verwandelt wieder neu zusammengefügt. Im
Einschwingen auf einen gemeinsamen Puls entsteht dabei stets aufs Neue etwas
Ureigenes, das das Prädikat »Groove« verdient tragen darf. Als besonderes Element
tritt dazu die Stimme von Nastja (Anastasiya Volokitina), die sich nicht etwa mit der
musikalischen Interpretation von Texten in den Vordergrund drängt, sondern mit sanft
fließendem Atemstrom farbige Konturen in den nächtlichen Himmel zeichnet, die an
die Zartheit eines Nordlichts in einer klaren Polarnacht erinnern lassen.

Veranstalter: mon ami
Eintritt: 11,- Euro / Schüler & Studenten 7,- Euro
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