Ehrung von Maria Pawlowna anlässlich ihres 230. Geburtstages

  Gemeinsam eröffneten die Vereine Museion e.V., Deutsch-Russische
Freundschaftsgesellschaft e.V. und die Maria Pawlowna Gesellschaft e.V. die Ausstellung “ Auf den Spuren von Maria Pawlowna“ am Samstag, den 2. Juli 2016 im Deutschen Bienenmuseum Weimar.
Der Verein Museion e.V. in Weimar hat sich zum Ziel gesetzt, mit seinen Initiativen die kulturellen Verbindungen mit dem Ausland zu erweitern und inhaltlich auszubauen.
Hauptanliegen des Vereins ist es auch, die vielfältigen Formen ausländischer Kunst als Teil des europäischen Kulturerbes noch stärker ins Bewusstsein der hiesigen Öffentlichkeit zu rücken und insgesamt den kulturellen Austausch zu verstärken.
So gab Museion e. V. den Anstoß für dieses Gemeinschaftsprojekt, welches eine ganze Veranstaltungsreihe ganz im Zeichen des 230. Geburtstages von Maria Pawlowna, der russischen Prinzessin und Tochter des russischen Kaisers Paul I. und der Kaiserin Maria Fedorowna präsentiert.
Als Gattin von dem Großherzog Karl Friedrich von Sachsen-Weimar-
Eisenach, hat die Großherzogin Maria Pawlowna in Weimar 55 Jahre
ihres Lebens gewirkt. Besonders zu würdigen war ihr soziales
Engagement. Maria Pawlowna hatte auch ein Herz für das einfache
Volk, die Armen und deren Probleme.
Von den Weimarern wurde sie als „Engel der Armen, Kranken und
Waisen“ geliebt und verehrt.
Dieses soziale Engagement von Maria Pawlowna in Weimar wollen die
Veranstalter mit vielfältigen kunstvollen Beiträgen ehren und die
Erinnerung an sie wach halten.
Dies alles wäre nicht möglich, ohne das persönliche Engagement von Tamara Jeliaskova, die die Fäden immer in der Hand hatte. Dafür gilt ihr Dank und Anerkennung.
Eine Reihe interessanter Werke sind nun im Deutschen Bienenmuseum ausgestellt und zu sehen. Somit lohnt sich für Interessierte in den nächsten Wochen auf jeden Fall ein Besuch des Museums und der Galerie im ersten Stockwerk.

An der Ausstellung sind Werke zu sehen von:

Sergej Uchatsch / Jena

Jahrgang 59, geb. Ukraine, Diplomdesigner – seit 1990 freischaffender Graphiker 1992 Übersiedlung nach Deutschland, seit 2001 freiberuflicher Kunstgrafiker- Illustrator – Webdesigner.
Michail Berman / Jena
Jahrgang 1995, geb. in Weißrusslands, studierte Architektur in Brest und Anatomie für Künstler in Minsk. Seit 1998 lebt und arbeitet der Künstler in Jena.
Dort ist er Vorsitzender des Vereins „Multikulturelle Integrationsgruppe Jena e.V. Für seine bildnerischen Arbeiten bevorzugt er traditionelle Techniken wie Öl - oder Aquarellmalerei.
Lena Jurikowa / Marne
geb. in Afrikanda, unweit des Weißen Meeres im russischen Teil Kareliens. Sie verbrachte ihre Kindheit in St. Petersburg, Ungarn und Sibirien, bevor sie im Alter 11 Jahren nach Weißrussland zog. Ihr beruflicher Werdegang führte sie weiter von Weißrussland über Polen nach Deutschland. Seit 1997 lebt sie in Marne in Schleswig- Holstein als freie Künstlerin und arbeitet im eigenen Atelier.
Bekir Smolski / Wien
Jahrgang 1966 geb. in Minsk, studierte in Minsk, er ist ein Künstler in verschiedenen Aspekten des künstlerischen Schaffens. Arbeiten: Malerei, Glasfenster , Mosaik, Fresken und Sgraffito.
Seit 1996 - Mitglied der Union der Künstler von Belarus.
Seit 2002 - Lebt und arbeitet in Wien, Österreich.
Seit 2007 - Mitglied von Stained Glass Association of America
Juri Romanov / Weimar
Jahrgang 1947, geb. in Sankt-Petersburg, Studierte an der Polygraphischen Hochchschule in Moskau. Seit 1988 Mitglied des Bundesverbandes Bildender Künstler (BBK). Er nahm schon an verschiedenen Ausstellungen in Russland, Deutschland und Frankreich teil, regelmäßig ist er in der Galerie „Classico“ in Berlin Steglitz zu sehen.
Egor Romanov / Weimar
ist Absolvent an der Bauhausuniversität Weimar. Gemeinsam mit drei anderen jungen Weimarer Künstlern, der Gruppe „Neue Weimarer Schule“, wurde z.B. 2009 ein Auftragswerk für den Kölner Dom geschaffen.
Katja Triol / Weimar
Jahrgang 1978 geb. in Kirgistan und in Kasachstan aufgewachsen. Ihr erste künstlerische Ausbildung bekam sie dort. 2005 begann Katja Triol das Studium der Freien Kunst an der Bauhaus- Universität Weimar und setzte sich hier intensiv mit der aktuellen westeuropäischen Kunstentwicklung auseinander.
2010 beendete sie erfolgreich das Studium als Diplom Künstlerin.
Seit 2009 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin und hat in Folge dieser Tätigkeit vielfältige Ausstellungserfahrung im In- und Ausland gemacht.

Wir danken allen Künstlern, die sich an unserem Projekt beteiligen.
Die musikalische Umrahmung zur Eröffungsveranstaltung kam von Tajana Ritter.
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