JAPAN meets BACH - Künstler aus Japan zu Gast in Weimar am 6. November 2016

  Weimar: MonAmi | die Deutsch-Japanische Gesellschaft Erfurt lädt recht herzlich zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung mit japanischen Künstlern, die unter dem Motto

„Japan meets Bach – Musik und Bewegungskunst kennen keine Grenzen“

am
Sonntag, dem 6. November 2016 um 16.00 Uhr im Jugend- und Kulturzentrum MonAmi in Weimar, Goetheplatz 11

uns mit unter anderen auf einem japanischen Instrument gespielter Bach-Musik und hierzu von einer japanischen Sopranistin gesungenen Shinto-Gebeten, aber auch mit echt japanischen Weisen und dazu mit eurythmischer Bewegungskunst erfreuen wollen.

Seit 2013 spielt der aus Armenien stammende und heute in Japan lebende Geiger Karen Israelyan mit der japanischen Koto-Spielerin Asuka Yoshizaki und der japanischen Hafenistin Ulala Inoue zusammen – als das „Violin-Koto-Harp-Ensemble“ aus Tokio. Und 2015 begann ihre Zusammenarbeit mit der in Japan sehr bekannten Eurythmie-Tänzerin Rieko Hata.

Sie alle, gemeinsam mit der japanischen Sopranistin Aiko Matsumoto, machen sich – nach erfolgreichen Auftritten in Japan und Armenien – nun auf den Weg nach Europa, um auch uns ihre sowohl traditionellen als auch neuen, ja durchaus avantgardistischen Kunstformen näher zu bringen.

Was möchte die Künstlergruppe?

Hierzu meint Karen Israelyan: „E.T.A. Hoffmann sagte einmal: ‚Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an‘. Das beschreibt genau, was wir mit unserer Kunst wollen. Musik und Bewegung vereinigen Kontinente, Länder und unterschiedlichste Kulturen. Das kann in aller Welt die Menschen einander nahe bringen und sogar politische Grenzen überwinden. Denn wir wollen zeigen, wie wunderbar und aufregend gerade das Aufeinandertreffen verschiedenartiger Kulturen und ihrer Ausdrucksformen sein kann.

Für uns alle – woher wir auch kommen – ist die Musik von Johann Sebastian Bach „ein Gespräch mit Gott“. Und auch wir „sprechen mit Gott“: in japanischer Kultur, japanischer Musik und japanischen Instrumenten, wenn wir diese europäische und deutsche Musik auf japanische Weise interpretieren. Dabei schlägt die japanische Sopranistin Aiko Matsumoto mit zur Bach-Musik gesungenen „reinigenden“ Shinto-Gebeten des Harae-Kotoba eine auch spirituelle Brücke von der japanischen Urreligion des Shintoismus zum Christentum – ein sicherlich faszinierendes und berührendes Erlebnis und ein in Deutschland sogar erstmaliges Experiment!

Und natürlich möchten wir zeigen, wie die japanische Kultur ihre ganz eigene Art hat, dieses „Gespräch“ mit besonderen Klängen und auch andersartigen Instrumenten – wie dem Koto, der großen japanischen „Zither“ – zu führen.

All das wird dann auch visuell ergänzt – durch den eurythmischen Tanz von Rieko Hata. Stellen Sie sich die Musik mit ihrem ganzen Reichtum an Tönen, Klängen, Rhythmen und Harmonien vor und stellen Sie sich vor, wie die Musik zur Bewegung wird, in Farben und fließende Stoffe gebadet. Jeder Klang und Ton, jeder Rhythmus ruft eine neue Bewegung und ein anderes Licht hervor. Dann sehen Sie das, was Sie hören. Sie erleben die Musik durch die Bewegungen – andersartiger und reicher. Das ist Eurythmie, die neue Bewegungskunst, die der berühmte Anthroposoph Rudolf Steiner geschaffen hat.

Daher ist in dem Programm der Begegnung mit japanischer, europäischer und auch armenischer Musik das visuell-musikalische Geschehen als spannendes neues Element dabei.

Karten für das ca. 100 Minuten umfassende Programm in Weimar an der Abendkasse oder über die Touristik-Information Weimar - Tel. 03643-745745 - , Jena und Bad Berka

Informationen von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Erfurt: Telefon: 036200-61720 und 0170-5544557 sowie E-Mail: kontakt@djg.erfurt.de
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