Jena ist stolz auf die Lichtbildarena

Organisatoren Barbara Vetter und Vincent Heiland mit Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter, der die 11. Lichtbildarena eröffnete.
 
Ein kleines mongolisches Filzkamel könnte künftig den Schreibtisch des Jenaer Oberbürgermeisters schmücken, wenn es nach Lichtbildarena-Macherin Barbara Vetter ginge.

Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter eröffnete das bunte Lichtbildarena-Wochenende

Bereits nach ihrem ersten Satz „Herzlich Willkommen bei der 11. Lichtbildarena!“ erntete Organisatorin Barbara Vetter herzlichen Applaus des Publikums. In den Stunden zuvor hatten sie und Mitorganisator Vincent Heiland gemeinsam mit einem eifrigen Team aus etwa 35 Mitarbeitern das Uni-Flair aus dem Foyer am Ernst-Abbe-Platz in Festival-Ambiente verwandelt.

Mit einem Grußwort des Oberbürgermeisters Dr. Albrecht Schröter ist die Lichtbildarena am Freitag in ihre elfte Runde gestartet. „Ich bin sehr stolz auf die Lichtbildarena!“, eröffnete Dr. Schröter seine Begrüßung. „Die Stadt steht hinter diesem Unternehmen, das sich zu einem der größten Lichtbildevents Deutschlands entwickelt hat! Jeder Fotograf, der Rang und Namen hat, muss mittlerweile hier in Jena gewesen sein.“ Wann immer er an Jena als weltoffene Stadt denke, falle ihm die Lichtbildarena ein, so Schröter. Er begrüßte ausdrücklich die zahlreich gekommenen Kinder. „Auch Familien, die aus finanziellen Gründen nicht reisen können, haben hier die Möglichkeit, die Schönheit der Natur und anderer Länder zu entdecken“, betonte er. Ein kleines handgefilztes Kamel aus der Mongolei, das ihm die Lichtbildarena-Macher von ihrer jüngsten Mongolei-Reise mitgebracht hatten, könnte fortan seinen Schreibtisch schmücken.

Ausverkaufter Saal zum Festivalbeginn

Vor ausverkauftem Saal eröffnete im Anschluss Gabriela Staebler, eine der renommiertesten Naturfotografinnen, mit ihrem Vortrag „Afrika – Sehnsucht Savanne“ das Festivalwochenende. Auffallend viele Familien mit Kindern waren gekommen, um ihre Tiergeschichten in Wort und Bild zu erleben.

Um 20 Uhr berichtete der Fotograf und langjährige Lichtbildarena-Referent Tobias Hauser mit imposanten Bildern über das „Inselreich der Kontraste“, die Philippinen. Seine Show war, ebenso wie die von Andreas Pröve zum Thema „Mekong“, bereits im Vorfeld ausverkauft. „Die letzten Karten, die am Donnerstagabend aus den Vorverkaufsstellen zurück kamen, waren binnen Minuten im Internet vergriffen“, erzählt Organisator Vincent Heiland.

Abwechslungsreiches Programm bis Sonntag abend

Bis zum Sonntag Abend verspricht die Lichtbildarena mit weiteren sieben Reiseberichten von der Arktis über Südamerika und Australien bis hin zu den „Wilden Alpen“ ein abwechslungsreiches Programm, das Fernweh garantiert und neben authentischen bildlichen Eindrücken auch Insiderinformationen über Land und Leute gibt. Neben dem zusätzlichen Vortrag „Mekong – Von Vietnam nach Tibet“ (Samstag 20:15 Uhr) berichten zwei Wissenschafter allgemeinverständlich über ihre Arbeit im „Wilden Kasachstan“ sowie die „Tibetische Heilkunst“ (heute, 13:30 Uhr und morgen, 18:00 Uhr).

Festival-Messe und Kinderprogramm

Kleine Weltenbummler können mit Puppenspieler Falk Pieter Ulke und dem neu interpretierten Märchen „Hans im Glück“ um die Welt reisen und werden während des gesamten Festivals kostenfrei betreut. Beim traditionellen „Wettbewerb der Kurzvorträge“ stellen sich engagierte Amateur-Fotografen mit ihren Bildern und Berichten dem Publikum, das am Sonntagnachmittag erstmals mittels TED-System über den Gewinner abstimmen kann. „Internationale Speisen, eine Messe mit Infoständen aus dem Reise- Foto- und Outdoorbereich sowie eine Fotoausstellung über unsere jüngste Mongolei-Reise runden die Festival-Atmosphäre ab“, freuen sich Lichtbildarena-Macher Barbara Vetter und Vincent Heiland.
Heute Abend feiern Besucher und das ca. 40-köpfige Lichtbildarena-Team im Anschluss an den „Sibirien“-Vortrag ab 22:00 Uhr gemeinsam eine stimmungsvolle Party mit der deutsch-russischen Band APPARATSCHIK.
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