„Kleider machen Leute… bewusst…glücklich… gesund“

Dankeschön! - Foto: privat
 
Pavillonimpression - Foto: privat
Weimar: Palais Schardt | Unter diesem Motto wird in der Zeit vom 1. bis 3. September 2011 das erste „Fest der Modewunder“ in Weimar stattfinden.
Was ist das Tolle bzw. Besondere an diesem Fest? Es ist ein integratives Fest, was es so in Deutschland noch nicht gegeben hat. Die Projektidee stammt von Dr. phil. Kathleen Wachowski (Projektleitung) in Zusammenarbeit mit Schneidermeisterin Sylvia Dasse (Projektmitinhaberin) aus Legefeld + Holzdorf. Dieses Fest vereint Menschen mit und ohne Handicap, und auch aller Altersstufen sowie aus verschiedenen Ländern in ein gemeinsames „Modewunder“! Jeder, der mag, darf und kann bei dieser Veranstaltung ehrenamtlich mit dabei sein und/oder auch mitmachen, also sich einbringen.

Bemerkenswert ist auch, dass das erste „Fest der Modewunder“ an einem historischen Ort von Weimar, dem Elternhaus der Charlotte von Stein, im unteren Bereich des Palais Schardt, ausgetragen wird. Eigens dafür stellt es den Beginn dar, dass in Weimar nun auch dieses Objekt der Goethezeit, Beispiel gebend von Frau und Herrn Brinkmann, die Hausherr und -eigentümer sind, liebevoll so nach und nach barrierefrei hergerichtet wird und zum Teil schon ist sowie für das „Modewunder-Projekt“ kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Weimarer Bürger mit Handicap wurden bereits einbezogen und testeten die zum Teil schon geschaffene Barrierefreiheit, die zumindest für die Veranstaltung erst einmal notwendig ist.

In erster Linie befasst sich das Fest aber, wie der Name schon sagt, selbstverständlich mit Mode. Doch nicht mit Mode, die man eben aus dem allgemeinen Leben kennt, sondern mit Kleidungsstücken von ganz besonderer Art! Hierzu gelang es, eigens für das Fest, den französischen Modedesigner Chris Ambraisse Bosten (Paris) zu gewinnen und nach Weimar zu holen. Er stellt seine kreierten Modestücke, die sowohl von Menschen mit eingeschränkter Mobilität , als auch von Jedermann getragen werden können, vor. Aber, er stellt sie ebenfalls für den Laufsteg zur Verfügung. Somit gibt es zum ersten Mal in Weimar unter anderem auch eine Modenschau, die nicht alltäglich ist! Wann haben Menschen mit Handicap - ganz gleich, in welcher Art - schon die Möglichkeit, in aller Öffentlichkeit auch einmal Model zu sein, und das gemeinsam mit Menschen ohne jegliche Einschränkungen? Zum ersten Fest der „Modewunder“, in Weimar, wird dies vollzogen. Es muss nicht unbedingt immer nur Mode von Bruno Banani, Klaus Lagerfeld o. a. gezeigt werden, wo auch z. B. nur solche Models, wie Claudia Schiffer eine wesentliche Rolle spielen. Nein, es gibt auch andere Menschen, die ebenso Menschen, wie „Du und ich“ sind, nur eben anders, deshalb aber trotzdem in der Lage, auch als Model ggf. eine super Figur zu machen! Des Weiteren wird es zum „Fest der Modewunder“ Workshops zum Thema passend geben, wo auch wieder für Jedermann die Möglichkeit besteht, ehrenamtlich mitzumachen bzw. sich einzubringen.

Ich, als Ortsteilbürgermeisterin von Legefeld und Holzdorf sowie Weimarer Stadträtin (ww) begrüße das Vorhaben sehr und begleite es (Projektbegleiterin) u. a. selbstverständlich ganz besonders in meiner Position als stellvertretende Vorsitzende des kommunalen Behindertenbeirates, in welchem das Projekt auch ausführlich und zu allererst, vorgestellt wurde.
Ich rufe Alle, die sich für dieses Event interessieren und ggf. dabei sein möchten auf, sich nicht zu scheuen, und die beiden Projektinhaber diesbezüglich entweder unter der Rufnummer 03643 4911686 zu kontaktieren, oder gar selbst im bereits eröffneten Informationsbüro im „Petit Pavillon“ des Palais Schardt, in der Scherfgasse 3, einmal vorbeizuschauen. Das Infobüro ist dort seit 1. Juli 2011 bis zum 27. August 2011 immer am Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag, jeweils von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet und man freut sich auf Ihren Besuch! Gesucht und gebraucht wird noch so Mancher, der sich entweder vorstellen kann, auch einmal den „Laufsteg der Modewunder“ in Weimar zu erobern, oder in irgendeiner Form konstruktiv und in Kreativität ehrenamtlich mitwirken könnte bzw. möchte. Ganz egal, ob als Model, Hilfspersonal, Designer, Dolmetscher, Workshopleiter, Maskenbildner, Schneider, Friseur oder anderem. Selbstverständlich sind aber auch finanzielle Spenden zur Begleichung des Kostenaufwandes für das Fest sehr gefragt und äußerst hilfreich! Ein entsprechendes gemeinnütziges Spendenkonto wird in der 28. KW eingerichtet. Doch selbst Sachspenden, wie z. B. Stoffreste, Schminkutensilien, Spiegel usw. werden benötigt…
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11 Kommentare
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Hans-Gerd Born aus Erfurt | 11.07.2011 | 12:19  
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Petra Seidel aus Weimar | 11.07.2011 | 12:24  
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Hans-Gerd Born aus Erfurt | 11.07.2011 | 12:27  
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Petra Seidel aus Weimar | 11.07.2011 | 12:38  
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Hans-Gerd Born aus Erfurt | 11.07.2011 | 12:42  
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Petra Seidel aus Weimar | 11.07.2011 | 12:58  
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Renate Jung aus Erfurt | 11.07.2011 | 17:32  
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Hans-Gerd Born aus Erfurt | 11.07.2011 | 18:52  
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Petra Seidel aus Weimar | 11.07.2011 | 19:31  
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Mariett Demirelli aus Erfurt | 11.07.2011 | 23:40  
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Petra Seidel aus Weimar | 12.07.2011 | 11:14  
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