Köstritzer Spiegelzelt öffnet

Martin Kranz ist der Intendant des Köstritzer Spiegelzeltes. Am 3. Mai öffnet es wieder für Musiker, Kabarettisten und Gäste.
Weimar: Beethovenplatz | Seit acht Jahren verwandelt sich regelmäßig im Frühjahr der Beethovenplatz in Weimar zu einem besonderen Ort für Freunde der Musik- und Kabarett-Szene. Das Köstritzer Spiegelzelt wird zur großen Bühne. Unter dem Motto „Reden ist Silber, singen ist Gold.“ wird ab dem 3. Mai bereits zum 9. Mal ins große Rund eingeladen.

Alte Bekannte und neue Gäste geben sich ein Stelldichein. Fünf A-cappella-Ensembles bilden in diesem Jahr die große Programmklammer. Bands und Sänger ganz unterschiedlicher Stilrichtungen sowie namhafte Kabarettisten kommen hinzu. Insgesamt stehen 36 Veranstaltungen auf dem Programm. Zu den Spiegelzelt-Neulingen zählen Anna Depenbusch, Jasmin Tabatabai, Gerd Dudenhöffer und Burghart Klaußner. Doch auch auf gute Bekannte darf sich das Publikum freuen, so auf Maybebop, Stefan Gwildis, Hagen Rether oder Jochen Malmsheimer.

„Es war 2004 durchaus ein Risiko, mit diesem Festival in Weimar zu starten“, blickt Intendant Martin Kranz zurück. Doch mit 80 Prozent Auslastung habe man bereits im ersten Jahr ein hervorragendes Ergebnis erzielen können. Auch in diesem Jahr sind bereits viele der Veranstaltungen ausverkauft. „Dafür“, betont Kranz, „ist die Qualität des Programms verantwortlich.“ Hinzu kämen der gute Standort und ein tolles Team. „Ich möchte nicht vermessen sein: Aber bei mir arbeiten die Besten der Besten. Und das schon seit Jahren.“
Nur Künstler, die Neues zu bieten haben, werden gebucht. Das hat sich herumgesprochen. Laut Spiegelzelt-Intendanten kommt etwa die Hälfte der Besucher nicht aus Weimar. Das Festival hat sich auch über die Grenzen der Stadt hinaus einen Namen gemacht. „Wir sind aus Weimar nicht mehr wegzudenken“, ist sich Kranz sicher. Ins Spiegelzelt kämen Künstler, die sonst nicht in Weimar zu erleben sind. Das werde honoriert.

Auch hat es sich ausgezahlt, an Talenten festzuhalten. „Andreas Rebers beispielsweise war bei seinem ersten Auftritt im Spiegelzelt kaum bekannt. Wir haben ihn mit aufgebaut“, freut sich Kranz über den Erfolg des Kabarettisten, der längst zu einer bekannten TV-Größe geworden ist.

Das Spiegelzelt:
• In Holland und Belgien dienten Spiegelzelte in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts für Urlauber an der See als Tanzpaläste. Das Publikum war so von Wind und Wetter unabhängig. Im Inneren waren die Zelte verspiegelt. So wirkte der Raum größer und eleganter.
• Anfang der 1980er-Jahre erlebten Spiegelzelte eine Renaissance.
• In Weimar steht zum Festival das größte mobile Spiegelzelt der Welt.
• Es misst im Durchmesser 26 Meter und bietet 500 Gästen Platz.
• In diesem Jahr sind 33 Künstler beziehungsweise Ensembles im Köstritzer Spiegelzelt zu erleben.
• Viele Veranstaltungen sind bereits ausverkauft. Der Veranstalter bemüht sich aber, an jedem Abend ein Kartenkontingent an der Abendkasse bereitzuhalten.
Mehr Informationen unter:
www.koestritzer-spiegelzelt.de
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