Minutenlanger Applaus für neue Reisereportage

Vor einem begeisterten Jenaer Publikum präsentierten Barbara Vetter und Vincent Heiland am Sonntagabend ihre neue Reisereportage „Mongolei – Mit Kind und Kamel unterwegs im Nomadenland“.
 
Insgesamt 500 Kilometer zieht die kleine Karawane durch den Westen der Mongolei - zeitweise in Begleitung eines Filmteams, dessen Ausrüstung ein drittes Kamel trägt.

Erfolgreiche Premiere der „Mongolei“-Multivisionsshow der Reisejournalisten Barbara Vetter und Vincent Heiland in der Lichtbildarena

Als am Sonntagabend gegen halb acht Uhr abends im Hörsaal 1 der Jenaer Uni minutenlanger Applaus ertönt, steht Barbara Vetter und Vincent Heiland die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Vor ausverkauftem Saal hatten die Reisejournalisten und Lichtbildarena-Organisatoren erstmals ihre neue Reisereportage „Mongolei – Mit Kind und Kamel unterwegs im Nomadenland“ vorgestellt. „Wir freuen uns sehr, dass die Premiere geglückt ist“, lächelt Barbara Vetter. Denn zwischendurch sah es so aus, als wolle die Technik den erfahrenen Referenten ein Schnippchen schlagen: „Unsere neue Fernbedienung schien zeitweise nicht zu funktionieren, sodass wir die Bilder per Hand „umblättern“ mussten“, berichtet Vincent Heiland von den Startschwierigkeiten.

"Kamel-Praktikum" inklusive

Fast bis zum Schluss hatten die Reisejournalisten an ihrem Vortrag gefeilt – herausgekommen ist eine spannende und sehr persönliche Reisereportage über eine außergewöhnliche Unternehmung im menschenleersten Land der Welt, überraschende und beeindruckende Begegnungen mit den mongolischen Nomaden und deren archaischer Lebensweise sowie einzigartige Erfahrungen von der Gründung und Fortbewegung mit einer eigenen Kamelkarawane. 2011 und 2012 waren Barbara Vetter und Vincent Heiland gemeinsam mit ihren beiden Töchtern Saba (6 Jahre) und Lola (2) insgesamt fünf Monate lang in der Mongolei unterwegs. Fesselnd, unterhaltsam und informativ erzählten abwechselnd Barbara Vetter und Vincent Heiland von ihrem Abenteuer als „Nomaden auf Zeit“: Gestartet in der hektischen und vom Verkehr überladenen Hauptstadt Ulan Bator müssen sie zunächst die Herausforderung meistern, rund 1700 Kilometer mit Kleinbus bzw. Allradwagen über Schotterpisten fernab jeglicher Zivilisation zu ihren Kamelen ins im Westen gelegene Altai-Gebirge zu schunkeln. Mehrere Wochen benötigen sie dafür – und verbringen dabei nicht nur einmal mehrere Tage mit Warten auf Hilfe, weil ein Keilriemen gerissen ist, oder mit dem händischen Graben einer 200 Meter langen Schneise, weil das Auto im Sand feststeckt. Sehr unterhaltsam berichtet Vincent Heiland vom „Kamel-Praktikum“, das die Journalisten in Begleitung eines Nomaden absolvieren, um den Umgang mit ihren beiden Kamelen „Botok“ und „Kila“ zu lernen und schließlich auf eigene Faust auf der mongolischen Seite des Altai-Gebirges auf 3000 bis 4000 Meter Höhe wie die traditionellen Nomaden umherziehen zu können. Ausgewählte Originaltöne, traditionelle mongolische Musik, eindrucksvolle Bilder und erstmals auch Videosequenzen machen das Reisegefühl für die Zuschauer lebendig und lassen sie quasi live dabei sein auf der insgesamt 500 Kilometer langen Wanderung. Als ganz besonderes Highlight tanzten zu Beginn zwei Mongolinnen zu mongolischer Musik auf der Bühne und brachten in traditioneller Kleidung ein Stück Kultur live in den Hörsaal.

Mongolischer Feuertopf zum Probieren

In der Pause und nach der Show nutzen viele Besucher die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit den Referenten und näherten sich der Mongolei auch auf kulinarische Art und Weise: Sie kosteten frisch gebrühten traditionellen gesalzenen Milchtee oder heißen mongolischen Feuertopf. Traditionelle mongolische Produkte wie das Knochenspiel, handgefilzte Kamele, farbenfrohe Täschchen und Gemälde, die im Foyer ausgestellt waren und erworben werden konnten, machten das Mongolei-Erlebnis für viele Besucher perfekt.

Nächste Vorstellung mit mongolischer Live-Musik

„Aufgrund der vielen Nachfragen haben wir bereits jetzt den 9. November für die Wiederholung unserer Reisereportage in Jena festgelegt“, informieren Barbara Vetter und Vincent Heiland. „Dann in der ganz besonderen Atmosphäre des 12. Lichtbildarena-Festivals und mit dem besonderen Erlebnis, von der mongolischen Band Egschiglen live während des Vortrages begleitet zu werden!“ Karten dafür sind bereits erhältlich. Aber nun heißt es für die beiden Reisejournalisten und Lichtbildarena-Organisatoren erst einmal: Ausruhen, die Lichtbildarena-Saison mit Veranstaltungen am kommenden Sonntag und den „Weltreisetagen“ am ersten März-Wochenende zu Ende zu bringen – und natürlich: Die nächste Mongolei-Reise zu planen – und eventuell ihre mongolischen Kamele nach Jena zu holen!
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