Paris – Magie einer Stadt

(Foto: Werner Kirsten)
 

„Ist Paris die Mitte der Welt? Jedenfalls kommt die Welt nach Paris, verführt von Glanz und Flair der Machtentfaltung, von Haute Couture und Esskultur, der Kunst und dem Kitsch. Rausch der Sinne in Kopf und Herz. Paris ist ein Stein gewordenes Monument der Zivilisation, die wahre europäische Hauptstadt und jedes seiner Quartiers ein Dorf. Die Stadt ist ein Paradox, selbstverliebt, überheblich, stolz auf Grandeur und Renommée. Aber auch geistreich, romantisch und bourgeois. Das Überbordende der Kunst, die Einheit von Vergangenheit und Zukunft fügen sich zu immer neuen Farben. Hier gibt‘s alles, nur keine Langeweile. Paris, das Fest fürs Leben. Jeden Tag.“

Von diesen Gedanken getragen hat Werner Kirsten seine neue Schau konzipiert. Der Fotograf, Buchautor und Reisejournalist gehört seit mehr als zwei Jahrzehnten zu den international gefragten Referenten.
„Die Schauen von Werner Kirsten sind außergewöhnlich“, schwärmen Lichtbildarena-Organisatoren Barbara Vetter und Vincent Heiland, die den Reisejournalisten am Samstag zu einer Vorstellung nach Jena holen. „Musik, Literatur und Bilder werden in ihnen zu einem Gesamtkunstwerk verwoben." Mit ihm eröffnet er eine neue, künstlerische Dimension und schafft eine Hommage an Paris als Stadt der Monumente, der großen Boulevards und majestätischen Plätze. Daneben fängt er das kleinstädtisch Charmante der Plätze und Lädchen ein, wo Madame und Monsieur spazieren gehen und mit dem Bäcker um die Ecke einen Plausch halten.

Werner Kirsten, der schon viele Länder der Erde bereist und fotografisch festgehalten hat, zieht es immer wieder nach Paris. „Ich liebe die ganz besondere, einzigartige Atmosphäre dort. Montmartre, die kleinen Gassen, dieses Dörfliche, aber auch die Lebensader von Paris: Die Seine.“ Seinen ursprünglichen Gedanken, eine Schau über das Paris des 19. Jahrhunderts zu entwickeln, verwarf Werner Kirsten: „In der Literatur jener Zeit wird ein Paris beschrieben, das es nicht mehr gibt." Sein Besuch in einem Salon, in dem Chopin einst spielte, endete desillusionierend: „Nackte Wände, ein moderner Flügel. Da kam für mich nichts herüber! Und dann ging ich aus dem Salon heraus: Da empfängt mich das brodelnde und brausende Paris!" Kirsten änderte sein Konzept: „Die Bilder der Maler jener Zeit zeigen Menschen. Mir wurde klar: Ich werde dieser Stadt nicht gerecht, wenn ich sie nicht so fotografiere, wie sie ist. Und dazu gehört auch das moderne La Defense." Und so wurde aus der ursprünglichen Idee etwas komplett anderes: Eine Liebeserklärung an Paris.

An seiner Seite ist die international bekannte Pianistin Ulrike Moortgat-Pick. Mit Werken von Liszt, Mussorgsky, Chopin, Dutilleux, Fauré, Saint-Saëns und Piazolla bringt sie die Bilder zum Klingen. „Mein Lieblingsplatz in Paris? Die Seine”, lächelt sie. „Ich liebe diese Stimmungen am Wasser, mit Bildern und weiten Blicken.” Für das pianistische Portrait der Stadt der Musiker und Künstler machte sie musikalische Entdeckungen wie Dutilleux: „Ich habe lange nach einen passenden Komponisten für die Grande Arche gesucht”, verrät sie. „Es macht einen glücklich, wenn man ihn findet!”

„Paris – Magie einer Stadt” in Musik, Literatur und Bildern – dieses Gesamtkunstwerk aus Bildern, Musik und Literatur ist der Start der Vortragsreihe „Lichtbildarena spezial” in diesem Jahr.
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