Sonderausstellungen im Stadtmuseum Weimar bedienen vielerlei Interessen

Ihren Wolf hatte Puppenspielerin Monika Bohne im Gepäck, als im ­Weimarer Stadtmuseum das Programm für 2012 vorgestellt wurde.
Weimar: Karl-Liebknecht-Straße | Sonderausstellungen sind die Stellschrauben im Museumsbetrieb, mit dessen Hilfe man Besucherströme ins Haus lenken kann. Dessen ist man sich auch im Weimarer Stadtmuseum bewusst. Für das neue Jahr verspricht denn auch ­Museumsleiter Dr. Alf Rößner ein Programm für Jung und Alt. „Wir möchten ganz verschiedene Interessen bedienen“, gibt er zu.

Das vorliegende Konzept untermauert dies. So sind vor allem die kleineren Gäste bereits ab Anfang Februar zur Ausstellung „Prinzip Puppe – Die Theatergruppe als Werkzeug und kommunikatives Medium“ willkommen. Es werden in der Schau nicht nur die verschiedensten Puppenarten vorgestellt, die Ausstellung wird auch flankiert durch ein Begleitprogramm mit vielen Puppenspielvorführungen.

Bücherfreunden sei die Ausstellung „100 Jahre Liebhaberbibliothek des Verlages Gustav Kiepenheuer“ empfohlen. Wichtigen Persönlichkeiten der Thüringer Historie sind zwei weitere Expositionen gewidmet: dem Malerpoeten Franz Huth sowie dem Geburtshelfer und Chirurgen Johann Christian Stark.
Die Geschichte steht im Mittelpunkt der Sonderausstellung über die Thüringer Polizei in der Weimarer Republik. „Weimars Stadtbild im Wandel“ zeigt Fotografien von Wilhelm Eichhorn aus den Jahren 1930 bis 1945 und macht gravierende Veränderungen deutlich.

Zum Jahresausklang werden Arbeiten moderner Künstler aus Deutschland und Russland gezeigt, Ergebnisse der deutsch-russischen Plenairmalerei 2012.
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