WANDEL-ORGELKONZERT IM ORLARAUM: TRIPTIS, TRAUN UND NEUSTADT

Was haben die alten Briten und Händel miteinander zu tun? Zugespitzt: Der Deutsche aus Halle an der Saale ist ihr größter Komponist! Den Drang Englands nach festlicher Musik erfüllte der schwergewichtige Barockkomponist nicht nur mit der Feuerwerks- und Wassermusik, ein passionierter Organist soll er gewesen sein. So werden am Sonnabend, dem 3. Mai 2014 in einem Wandel-Orgel-Konzert im Orlagebiet, zunächst um 17:00 Uhr n der evangelischen Stadtkirche zu Triptis Orgelbearbeitungen von Händel mit Originalwerken alter Meister wie Boyce und Purcell gepaart vorgetragen. Immer steht eine gemessene Würde im Vordergrund. Händels Largo, seine Ouvertüre und Doppelfuge g-Moll aber auch die berühmte Pifa und Sarabande dürften auf der Trampeli-Orgel ihre Wirkung nicht verfehlen.
Zu seinen Lebzeiten war er berühmter als Johann Sebastian Bach und doch zugleich mit ihm befreundet:
Georg Philipp Telemann (1681 - 1767). Seine Musik war so beliebt, daß er damit reich werden konnte. Das versteht man schnell, wenn man seine Choralvorspiele, Ouvertüren, Intermezzi und Fantasien hört. Ein reizvolles Thema des zweiten Konzertteils, gepaart mit der Eleganz Pariser Orgelkunst. So zu erleben an der restaurierten entzückenden Orgel in der Dorfkirche zu Traun um 18:00 Uhr.
Teil III verspricht schließlich eine Hörreise nach Italien mit Temperament um 19:30 Uhr in der ev. Stadtkirche Neustadt/ O. an der prachtvollen Fincke-Orgel, in dem virtuose Barockmusik von G. Frescobaldi, G. Tartini, G. Torelli, D. Scarlatti, T. Albinoni und Domenico Zipoli erklingen wird. Auch die populären Meister Antonio Vivaldi und Arcangelo Corelli stehen auf dem Programm. Das verwundert nicht, denn im 18. Jh. "tobte" eine wahre Italienbegeisterung, der man sich auch in Mitteleuropa nicht entziehen wollte. So wird quicklebendige festliche barocke Musik zu hören sein.
Zu flankierenden Orgelführungen bereits um 16:15 Uhr (in Triptis) und ab 20:30 Uhr (in Neustadt) unter dem Motto "Klang für große und kleine Pfeifen - Besuch bei der Königin" wird darüberhinaus eingeladen: Für alle Orgelinteressierten erläutert der Weimarer Organist die "Königinnen der Instrumente" hautnah. Direkt neben dem jeweiligen Spieltisch der bedeutenden Instrumente hat man Gelegenheit zu erfahren, wie der höchste, wie der tiefste Ton klingt. Wieviel Pfeifen stehen in dem Instrument? Wie funktioniert die Übertragung zwischen Taste und Ventil? Wie schwer ist so eine Orgel ? ... usw.. Immer wieder begeistern diese spannenden Orgelführungen die Besucher.
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