Weimar mal anders

Ulf Annel und Tochter Juliane machen neugierig, Weimar mal ganz anders kennenzulernen.
An Goethe kommt niemand vorbei. Überall in Weimar hat er seine Spuren hinterlassen. Und doch gibt es in der Stadt abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten noch so viel mehr zu entdecken. „Dinge, die kaum einer weiß und die sich zu erzählen lohnen“, macht Ulf Annel neugierig, Weimar von einer anderen Seite kennenzulernen.

Auf Spurensuche



Gemeinsam mit Tochter Juliane hat sich der Erfurter Kabarettist auf Spurensuche begeben. Sie schauen genauer hin. Der Vater fragt nach, wühlt sich immer wieder durch alte Archive, kennt schon vorher so manchen Geheimtipp in der Stadt. Juliane, die immer schon gern fotografiert, hält alles in Bildern fest. So bleiben Geschichte und Geschichten lebendig. Es ist die Neugier und die Entdeckerfreude, die beide antreibt. „Es kribbelt in den Fingern und im Gehirn“, lacht Ulf Annel und lässt sich immer wieder gern überraschen.

Vegetarisches & ein Elefant



Wer weiß schon, dass sich in Weimar einst die weltgrößte Pflanzensammlung befand? Oder dass die Stadt dank des Herrn von Vitzthum ein Top-Standort der Milbenforschung war? Auch von dem Luft- und Sonnenbad wissen bestimmt nur wenige. Ebenso, dass es in Weimar schon vor langer Zeit ein vegetarisches Restaurant gegeben hat. Mit Zwang zum Nichtrauchen. Was Goethe und Schiller mit Lebkuchen zu tun haben, warum in Niederroßla alle 25 Jahre das Elefantenfest gefeiert wird und dass der Zeichner der Kinderbuchfiguren Hanni, Fritzi, Putzi und Kolk Weimar zu seiner Wahlheimat machte, ist ebenfalls zu erfahren und auf äußerst vergnügliche Weise zu lesen.

111 Orte



Vater und Tochter haben eine Menge an Informationen und Bildern zusammengetragen. Alles zusammen ergibt ihr Buch „111 Orte in und um Weimar, die man gesehen haben muss“, das gerade erschienen ist. „Es ist vor allem für die Einheimischen gedacht“, verrät Ulf Annel. Seit vor einem Jahr das Annelsche Buch mit 111 Geheimtipps für Erfurt erschien, gönnen sich viele Leser das Vergnügen, wirklich jedem einzelnen beschriebenen Ort einen Besuch abzustatten. Vielleicht tun das die Weimarer ja auch bald.

Buchvorstellung



Buchpräsentation innerhalb der Erfurter Herbstlese am 11. November um 20.30 Uhr im Haus der sozialen Dienst in Erfurt.
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