Glücksmomente schaffen

Engagement zum Schutz unserer Kinder wird immer wichtiger.Foto: Gerd Altmann / pixelio.de (Foto: pixelio)
Weimar: Mozartstraße | Hohe Bonus­zahlungen, Gewinnmaximierung und Kosteneffi­zienz: Immer wieder geraden Wirtschaftsunternehmen mit negativen Nachrichten in die Schlagzeilen. Doch es geht auch anderes. Viele Unternehmer engagieren sich für die Benachteiligten in unserer Gesellschaft. Zu ihnen gehört auch die „ETL Kinderträume Stiftung“. In Weimar wird sie repräsentiert von Steuerberaterin Manuela Pompino. Mit ihr sprach AA-Redakteurin Simone Schulter über Ziele, Hintergründe und Projekte der Stiftung.

Frau Pompino, wann wurde die Stiftung gegründet?
Das war im Jahr 2008. Damals feierte der Gründer der ETL-Gruppe, Franz-Josef Wernze, seinen 60. Geburtstag. Er wollte der Gesellschaft etwas zurückgeben und sich durch eine karitative Stiftung für benachteiligte, kranke sowie geistig und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche einsetzen. Die ETL-Gruppe ist ein Verband von Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern in ganz Deutschland. Wir sind an vielen Standorten vertreten und jede Niederlassung engagiert sich für Projekte direkt vor Ort.

Welche Projekte planen Sie für Weimar?
Die Stiftung hat in den ersten Jahren vorrangig Einzelförderungen betrieben. Da haben wir zum Beispiel neue Computer für eine spezielle Schule oder Möbel für einen Kindergarten beschafft. Seit 2011 hat die Stiftung ihren Fokus auf drei Schwerpunkte gelegt:
Leseförderung von leseschwachen Kindern, Sportförderung von Kindern, die aus armen oder armutsnahen Verhältnissen kommen und als dritten Aspekt „Glücksmomente für kranke und behinderte Kinder“ zu schaffen.

Arbeiten Sie mit Partnern zusammen?
Ja, wir suchen vor Ort Gleichgesinnte. Dazu zählen Unternehmen, die die einzelnen Projekte durch Geldspenden und Sachleistungen unterstützen. Zum anderen arbeiten wir mit Vereinen und Ämtern zusammen. Durch den gezielten Kontakt mit Vertretern der Stadt Weimar wissen wir, wo Hilfe notwendig ist.

Was konnten Sie bereits erreichen?
Wir haben erst kürzlich 40 Kindern und ihren Betreuern einen Tagesaufenthalt im Vergnügungspark ‚Belantis‘ ermöglicht. Das waren ganz besondere Glücksmomente für die Kinder, die in heilpädagogisch orientierten Wohngruppen leben.

Gibt es konkrete ­Vor­haben für die Zukunft?
Gemeinsam mit dem Stadtsportbund und der Sparkasse Mittelthüringen übergeben wir 20 Sportausrüstungen an Kinder aus armutsnahen Verhältnissen. Danach wollen wir einen Sportschnuppertag organisieren. Kinder können dann verschiedene Sportarten austesten und herausfinden, was ihnen Spaß macht. Geplant sind auch Veranstaltungen, die die soziale Kompetenz von Kindern und Jugendlichen fördern.

Kann man Sie mit Wünschen direkt ­kontaktieren?
Soziale Einrichtungen können sich mit gezielten Anfragen direkt an uns wenden, wenn das Projekt im Einklang mit unseren Arbeitsschwerpunkten steht.

INFORM@tion + Kontakt
www.etl-kindertraeume.de, Tel. 0 36 43 - 8 32 40
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