Kinder gestalten die Bibel

Weimar ein Pilotprojekt im Rahmen der Reformationsdekade. Es geht um das Buch der Bücher aus der Sicht von Kindern - das ist die Idee der „Weimarer Kinderbibel“. Die uralten Geschichten werden erzählt und gestaltet von 72 Kindern aus Weimarer Schulen verschiedener Schultypen. Das Projekt der Literarischen Gesellschaft Thüringen soll während der gesamten Reformationsdekade bis zum Jahr 2017 laufen.

Dabei geht es um Martin Luther, die Reformation und die Medienrevolution um 1500. Es geht um die Bibel, und wie sie heute gelesen wird. Und es geht darum, biblische Geschichten zu hören und selber in verschiedenen Techniken zu Papier zu bringen. Das Ergebnis ist ein Buch, das Jahr für Jahr wachsen wird. „Die Weimarer Kinderbibel“ soll Schülern den Zugang zum „Buch der Bücher“ erleichtern, ja überhaupt erst wieder möglich machen. Die Bibel nicht nur kennen zu lernen, sondern an ihr auch sprachfähig und auskunftsfähig zu werden, an ihr verschiedene Kulturtechniken zu verfeinern sowie Luther und die Reformation zu entdecken, wird Hauptanliegen des Projektes sein.

„Wir freuen uns sehr, dass dieses besondere Projekt ermöglicht wird“, freut sich Christiane Schulz vom Projektmanagement Luther 2017 der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. „Es vereint all das, was wir uns auch für andere Projekte in der Lutherdekade erhoffen: es ist vernetzt, fächerübergreifend und nachhaltig. Wir wünschen uns mehr solcher kooperativen Projekte.“
Projektpartner sind das Förderzentrum Herderschule, die Pestalozzi-Regelschule und das Schillergymnasium aus Weimar. Die Auftaktveranstaltung findet am heutigen Mittwoch, um 17 Uhr im Gemeindehaus der Kreuzkirche Weimar (Böhlaustraße 2) statt. Gäste sind herzlich willkommen.
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