Mit Gips zur Wassergymnastik

Im OP erfuhren Michelle, Lea, Jolie, Mandy und Selina (v.l.) auch einiges über die strengen Hygienevorschriften in einem Krankenhaus.
Blankenhain: HELIOS Klinik Blankenhain |

Blankenhainer Schüler besuchen die HELIOS Klinik Blankenhain

Einen aufregenden Praktikumstag erlebten fünf Siebtklässlerinnen der Regelschule Blankenhain in der HELIOS Klinik Blankenhain. Nach einem kurzen Einblick in die dreijährige Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin, ging es zur Funktionsdiagnostik. Hier konnten Jolie, Selina, Mandy, Lea und Michelle unter anderem zuschauen, wie ein Elektrokardiogramm (EKG) geschrieben wird. Im Labor zeigte Angela Flicke wie das Blut der Patienten untersucht wird und erzählte etwas zu den verschiedenen Blutgruppen. Wer Lust hatte, konnte danach noch seinen Blutzucker bestimmen lassen. Anfangs etwas schüchtern, trauten sich dann doch die meisten.

Auf der Intensivstation begrüßte Chefarzt Dr. Mathias Worm die jungen Besucherinnen. Neben den verschiedenen Geräten durften die 13-Jährigen sich auch das Isolierzimmer mit dazugehöriger Schleuse ansehen. „Angehörige können bei uns immer zu Besuch kommen, gerade für Schwerkranke ist der Kontakt zur Außenwelt sehr wichtig“, erzählte der Intensivmediziner.

Dann hieß es erstmal „Umziehen“. Denn als Nächstes stand ein Besuch des Operationsbereichs an. Ganz in „Grün“ durften die Schülerinnen kurz bei einer Gallenblasen-OP zuschauen. Als das überstanden war, zeigte OP-Pfleger Dirk Herzer die verschiedenen Instrumente, die für eine Operation nötig sind. Über die Narkoseverfahren, die in der HELIOS Klinik Blankenhain zur Anwendung kommen, erfuhren die Besucherinnen ebenso etwas. Danach durften die Mädels ausprobieren, wie man einen OP-Kittel und sterile Handschuhe richtig anzieht. Und schon ging es weiter auf die orthopädische Station. Stationsleitung Melanie Wengiel freute sich über die tatkräftige Hilfe beim Austeilen des Essens. Beim anschließenden Mittag wurde das Erlebte besprochen. Der OP-Besuch stand ganz oben auf der Hitliste. Danach führte Marika Caspar, leitende Medizinisch-technische Radiologieassistentin, durch die Radiologie. Am Beispiel eines Fußes zeigte sie, wie mit Hilfe der Computertomographie (CT) das Körperinnere in Querschnittsbildern dargestellt wird.

Auch ohne Bruch zum Gips

Schwester Christiane Jahn zeigte den Schülerinnen im Anschluss, worauf man beim Gipsanlegen achten muss. Dann durften sie es selbst ausprobieren, was sichtlich gut ankam. Die Freude ihre Mitschüler auszutricksen, war für die Teenies offensichtlich verlockend. Woran sie nicht gedacht hatten. Als letztes war ein Ausflug in die Physiotherapie der Klinik geplant und hier stand Wassergymnastik auf dem Programm. Für Jolie, Lea und Michelle hieß es deshalb: Immer schön den Arm hochhalten, damit der Gips nicht nass wird.
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