Neuer Kindergarten in Umpferstedt

Im neuen Spielzimmer fühlen sich die Kinder pudelwohl
Umpferstedt: Friedhofsgasse 4 | Im September konnte der Kindergarten in Umpferstedt seinen 75. Geburtstag feiern. Das schönste Geschenk aber gab es jetzt. Die 47 Kinder, sechs Erzieherinnen, eine Köchin und eine technische Angestellte konnten einen sanierten Flachbau in der Friedhofsgasse beziehen. Wo einst ESP und PA unterrichtet wurde, später Grundschüler das ABC und Einmaleins erlernten, toben, spielen, basteln jetzt Kindergartenkinder.

Rund 1,1 Millionen Euro hat die Gemeinde in das Gebäude investiert. Verschiedene Fördertöpfe konnten für die Finanzierung genutzt werden. Etwa 400.000 Euro schoss Umpferstedt aus Eigenmitteln zu. „Ansonsten wäre das nicht zu stemmen gewesen“, erklärt Bürgermeister Jürgen Vogel. Doch am Ende hat sich alles gefügt. Musste es auch, denn für den alten Kindergarten wäre die Betriebserlaubnis nicht verlängert worden.

Voll des Lobes ist Kindergartenleiterin Peggy Wimmer. „Alles ist hier hell und freundlich“, erzählt sie. Doch nicht nur die großzügige Raumaufteilung freut sie. „Die Kinder sind ganz begeistert vom neuen Waschraum.“ Die WC-Brillen sind mit lustigen Tieren verziert und für die kleinen Jungen gibt es ein Urinal. Sogar eine Dusche wurde eingebaut.

Besonders freut sich das Erzieherteam, dass alle Möbel erneuert wurden. So musste man nur mit Spielzeug und Büchern umziehen. Für das eine oder andere Extra wie Leseecke oder Kinderküche sorgten Geldspenden von Eltern, Großeltern, Vereinen und Betrieben. Auch Sachspenden gab es. Dazu zählen eine Mikrowelle und ein Kühlschrank. Ganz wichtige Dinge für die große Küche, in der Frühstück, Obstpause und Vesper für die Kinder hergerichtet wird und auch gemeinsam gebacken werden kann.

In der Vorwoche sind Kinder und Erzieher mit Bollerwagen quer durchs Dorf umgezogen. Inzwischen haben sie sich eingelebt. Neue Möglichkeiten bieten sich im täglichen Spiel; sei es im Spielzimmer, im Bastelzimmer oder im Sportraum. Die ganz Kleinen haben ihren eigenen Bereich bekommen. Vorbei sind die Zeiten, als man zwischen zwei Häusern, vielen Treppen und Absätzen den Alltag gestalten musste. „Im neuen Gebäude ist alles ebenerdig. Die Kinder haben durch bodenlange Fenster ständig Einsichten in alle Zimmer und hinaus ins Freie.“

Dort soll sich noch einiges Tun. Vielleicht kann auf dem angrenzenden Grundstück ein Spielplatz für den Kindergarten erreichtet werden. Bislang nutzt man den öffentlichen in der Dorfmitte und den Spielplatz am alten Kindergarten. „Aber die Wege dorthin machen uns nicht aus“, so Peggy Wimmer. Zu groß ist die Freude über das neue Haus.
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