Schon wieder beschmiert . . . oder: Erneute Datenschutzpanne?

Weimar: Anna Amalia Bibliothek |

Heute konnte man nach wenigen Tagen wiederholt in der Tagespresse lesen:

Sprayer verunstalten erneut Fassade der Anna Amalia Bibliothek


Für mich ist es unverständlich wie blauäugig man heute in Sachen Datenschutz nur sein kann. Lässt sich den ganz Thüringen von einem Datenschutzbeauftragten, dem der Schutz von Tätern wichtiger ist als der Schutz der Opfer, auf der Nase rumtanzen?
Warum gibt es an solchen sensiblen Stellen, zumal es ja bei der Anna Amalia Bibliothek nicht das erste mal war, keine Sicherheitskameras?
An den Kosten kann es wohl nicht liegen. Oder haben die Verantwortlichen Angst vor dem obersten "Datenschützer" Thüringens?
Hat denn Weimar als Eigentümer solcher historisch wertvollen Gebäude und Einrichtungen kein vertretbares Interesse, sein Eigentum zu schützen bzw. die Täter zu ergreifen?
Bei einer Objektüberwachung erfolgt keine Erhebung von Daten, die "verarbeitet" werden! - Wenn "nichts" war, können die Aufnahmen ungesehen gelöscht werden.
Die letzte große Datenschutzpanne hat es doch deutlich gemacht: 150 Tote, die heute noch leben könnten, wenn eine Krankheit in einem sensiblen Beruf dem Arbeitgeber (von Amtswegen) zur Kenntnis gebracht worden wäre.
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Gunter Linke aus Saalfeld | 14.06.2015 | 09:22  
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