Wie der Stahl gehärtet wird...

Wann? 15.10.2011 10:00 Uhr

Wo? Härterei Reese , Kromsdorfer Straße, 99427 Weimar DE
Geschäftsführer Norbert Schremb während einer Gruppenführung zum "Tag der offenen Tür" in der "Härterei Reese" Weimar
 
Am Brennofen...
Weimar: Härterei Reese | Unter dieser Überschrift denkt bestimmt ein Jeder sofort an den von Nikolai Ostrowski verfassten fast gleichnamigen Roman, der dann auch verfilmt wurde. Doch fehlgeschlagen, denn hier ist etwas ganz Anderes gemeint:

Zum „Tag der offenen Tür“ hatte die „Härterei Reese“ in Weimar eingeladen.
Ca. 200 Gäste sind dieser Einladung gefolgt und wurden von Geschäftsführer Norbert Schremb und seiner Gattin Sandra herzlich begrüßt. Alle, die sich im Firmengelände der Härterei einfanden, wurden nicht nur durch den Betrieb geführt, sondern obendrein noch mit Gaumenfreuden belohnt. Selbst an die Kinder wurde gedacht, denn für sie stand eine Hüpfburg zur Verfügung. Während sich Mama und Papa oder Oma und Opa die Betriebsabläufe der Härterei erklären ließen, konnten sie sich also spielerisch bzw. sportlich tummeln.

Grund zur Durchführung dieses „Tages der offenen Tür“ war, die gelungene Sanierung der Produktionshalle und die Erweiterung sowie Verbesserung der jetzt noch mehr verschönten Sozialräume zu begehen und dies auch der breiten Öffentlichkeit einmal zu zeigen.

Dies zu tun, lohnte sich auch, denn die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und all Diejenigen, die sich hierfür interessieren, sollten ruhig einmal in mehreren Gruppen geführten Rundgängen sehen, was aus dem damaligen ganz bekannten alten „Weimarwerk“ heute so geworden ist. Es entstand hier nicht nur Neues, sondern es wird auch alt Bewährtes fortgesetzt.

Seit Jahren zählt die „Härterei Reese“ nun schon zu einem der zuverlässigsten Partner für Unternehmen der Automobil- und Zulieferindustrie, des Maschinen- und Werkzeugbaus sowie der Getriebefertigung.

Der 56-jährige Norbert Schremb (er verriet sein Alter ganz offen), der ja aus den alten Bundesländern stammt und dort auch schon in der „Härterei Reese“ lernte, also bereits seine 40-jährige Betriebszugehörigkeit beging sowie auch seit dem Dasein des „weimarwerk bürgerbündnisses e. V.“ im Weimarer Stadtrat deren Fraktionsvorsitzender ist, sagte hierzu sogar einen ganz entscheidenden Satz während seiner Firmenführung:

…“Nicht alles, was aus der ehemaligen DDR kommt, ist schlecht! Es wird nur oft schlecht geredet. Vereinzelt arbeiten wir noch mit modernisierten Härteöfen von damals und sind zufrieden.“ Selbst in den gezeigten Laborräumen konnte man neben neuester Labortechnik noch ein voll funktionsfähiges Gerät zur Untersuchung von Gefügen von Carl Zeiss Jena vorfinden und bestaunen. Dennoch sind natürlich einige Millionen Euro in neue Maschinen und Anlagentechnik investiert worden.

Der Betrieb zeichnet sich ebenfalls dadurch aus, dass er einen eigenen Fuhrpark unterhält und sich selbst um seinen Mitarbeiternachwuchs kümmert. Dieser wird in der „Härterei Reese“ ausgebildet, um ihm dann mitunter sogar Möglichkeiten für eine spätere Funktion auf der Leitungsebene zu verschaffen, wenn die „ältere Generation“ einmal aus dem Unternehmen ausscheidet. Selbst Mitarbeiter „der ersten Stunde“ beschäftigt das Unternehmen noch und legt auch sehr großen Wert auf ein Team in allen Altersschichten. Sogar das Sekretariat ist zur Optimierung aller logistischen Arbeitsabläufe zweischichtig mit zwei 6-Stunden-Mitarbeiterinnen besetzt. Das ermöglicht keinen generellen Ausfall bei Krankheit oder Urlaub, denn in einem solchen Falle arbeitet dann eine Sekretärin eben ggf. zeitweilig in Vollzeit.

Noch vieles mehr, gäbe es über die „Härtere Reese“ Weimar zu berichten, die im Januar 2012 im Übrigen ihr 20-jähriges Betriebsjubiläum begeht, doch wer sich wirklich einen noch größeren Einblick in diese erfolgreiche Firma verschaffen möchte, der kann dies über die Homepage des Werkes unter www.haerterei.com tun oder sich sehr gern auch selbst einmal - vielleicht zum nächsten „Tag der offenen Tür“ - zu einem externen Rundgang in die Härterei begeben.

Um jedoch vor allem seinem Mitarbeiterteam und allen an den Sanierungsarbeiten Beteiligten auch einmal Dank zu sagen, für die große Geduld, die sie hierfür haben mussten, lud Norbert Schremb sie am Abend des „Tages der offenen Tür“ abschließend zu einem zünftigen ersten Weimarer Oktoberfest ins Festzelt hinter der Härterei ein.
Auch Freundinnen und Freunde ließ er daran mit teilhaben.

Neben schmackhaften typisch bayrischen Speisen von „Montag Catering“ wurde auch das beliebte „Apoldaer Vereinsbier“ mit serviert und die Südthüringer Volksmusikband „Kielforst-Eulen“ spielte zum Tanz auf. Nicht fehlen durfte auch eine Modenschau. Diese war ebenso von Besonderheit gekrönt, denn sie wurde von 2 Profimodels, zusammen mit Schülerinnen und Schülern des Berufsbildungswerkes Weimar vorgeführt und zeigte, wie schön auch Arbeitsbekleidung aussehen kann.

Ein rundum gelungener Tag also, mit abschließendem „Mords Gaudi!“ Und: Wiederholung im Jahre 2012, ist bereits jetzt schon vorprogrammiert. Ihre Petra Seidel (Ortsteilbürgermeisterin von Legefeld und Stadträtin (weimarwerk bürgerbündnis e.V.)
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8 Kommentare
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Dieter Eckold aus Zeulenroda-Triebes | 17.10.2011 | 16:24  
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Petra Seidel aus Weimar | 17.10.2011 | 16:48  
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Gunter Linke aus Saalfeld | 17.10.2011 | 17:16  
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Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 17.10.2011 | 17:56  
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Dieter Eckold aus Zeulenroda-Triebes | 17.10.2011 | 18:06  
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Dieter Pemsel aus Weimar | 17.10.2011 | 18:37  
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Hannelore Grünler aus Artern | 17.10.2011 | 20:02  
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Petra Seidel aus Weimar | 18.10.2011 | 14:14  
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